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Experten Reiseblog – Dr. Augustin Studienreisen
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✦ Experten Empfehlung

An Bord der MS EUROPA – Eine Kreuzfahrt der Extraklasse

Wer einmal auf der EUROPA war, kommt gerne wieder. Hier fühlt man sich zu Hause. Die Fünf-Sterne-Yacht überzeugt durch persönlichen Service, exzellente Küche und ein Ambiente, das seinesgleichen sucht.

„Wer einmal auf der EUROPA war, kommt gerne wieder. Hier fühlt man sich zu Hause – das kann ich nur bestätigen."

Wer einmal auf der EUROPA war, kommt gerne wieder. Hier fühlt man sich zu Hause – das kann ich nur bestätigen. Ein so tolles Schiff mit vielen Besonderheiten, die eine Kreuzfahrt unvergesslich werden lassen. Selten in meinem Leben habe ich eine derart nette und fürsorgliche Besatzung erlebt. Alle Gäste wurden herzlich aufgenommen und bestens umsorgt.

Es sind einfach die Kleinigkeiten und Details, die eine Reise an Bord der EUROPA ausmachen. So kann es auch mal vorkommen, dass der Kapitän die Geschwindigkeit erhöht, um vor einer Schlechtwetterfront davonzufahren und eine Nacht früher im Hafen festzumachen. So hatten in unserem Fall sowohl Passagiere als auch Besatzung die Möglichkeit, Lissabon an 2 Abenden bei einem Landgang kennenzulernen. Kapitän Olaf Hartmann und seine Besatzung sind immer wieder unter den Gästen und kümmern sich um das Wohlergehen der Passagiere.

Die MS EUROPA gilt als eine der schönsten und exklusivsten Kreuzfahrtyachten der Welt. Auf diesem Schiff verbindet sich luxuriöser Komfort mit einer entspannten und persönlichen Atmosphäre. Durch die überschaubare Größe des Schiffes entsteht ein besonderes Gefühl von Individualität und Privatsphäre.

Die großzügigen Suiten bieten viel Raum zum Wohlfühlen und einen direkten Blick auf das Meer. Kulinarisch wird man an Bord auf höchstem Niveau verwöhnt – mehrere Restaurants sorgen für abwechslungsreiche Gourmet-Erlebnisse.

Kultur und Unterhaltung an Bord

Auch das Unterhaltungsprogramm setzt Maßstäbe. Konzerte, Vorträge, Lesungen und kulturelle Veranstaltungen machen jede Reise zu einem besonderen Erlebnis. Gleichzeitig bleibt genügend Zeit, um die Ruhe auf dem Sonnendeck zu genießen oder einfach die vorbeiziehende Landschaft zu beobachten.

Eine Kreuzfahrt mit der MS EUROPA ist mehr als eine Reise – sie ist ein Lebensgefühl.

Auf Wiedersehen EUROPA! Mein Fazit: Das 5*****+ Schiff ist für mich auf jeden Fall die schönste Yacht der Welt!

Häufige Fragen

Wie viele Passagiere hat die MS EUROPA?

Die MS EUROPA bietet Platz für maximal 408 Passagiere. Diese überschaubare Größe ist bewusst gewählt und garantiert die besonders persönliche und exklusive Atmosphäre, für die das Schiff bekannt ist.

Welche Routen fährt die MS EUROPA?

Die EUROPA ist weltweit unterwegs – von Nordeuropa und dem Mittelmeer über die Karibik bis hin zu Asien und Südamerika. Jede Route verbindet bekannte Anlaufpunkte mit kleineren, authentischen Häfen abseits des Massentourismus.

Für wen ist eine EUROPA-Kreuzfahrt geeignet?

Die MS EUROPA richtet sich an anspruchsvolle Reisende, die Luxus mit Persönlichkeit verbinden möchten. Das Ambiente ist gepflegt, aber nie steif. Besonders beliebt ist sie bei Paaren und erfahrenen Kreuzfahrern, die das Besondere suchen.

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Berlin – Geschichte und Kultur in der Hauptstadt

Museen, Architektur und eine bewegte Vergangenheit machen die Stadt zu einem der spannendsten Reiseziele Europas – vielschichtig und lebendig.

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Kreuzfahrten der besonderen Art

Die Welt entspannt vom Wasser aus entdecken – Komfort, Kultur und außergewöhnliche Routen miteinander verbinden, fernab vom Massentourismus.

„Es war für mich schon immer ein Traum, einmal im Leben nach Australien zu kommen – zu erfahren, was einen ganzen Kontinent ausmacht."

Die übrigen Kontinente bestehen aus einer Vielzahl von Staaten und Völkern. Hier aber leben nur die Aborigines und die Nachfahren der europäischen und asiatischen Einwanderer in einem riesigen Land mit für uns unvorstellbaren Dimensionen.

Im Februar 2017 starteten wir mit einer Kleingruppe von 13 Personen nach Australien. Das Programm hatte ich bewusst so gewählt, dass wir in diesen drei Wochen eine „Once in a Lifetime"-Reise durch Australien erleben – von Perth bis Sydney, Ost- und Westküste verbindend, mit allen Hauptsehenswürdigkeiten. Und diese Reise war wirklich einmalig.

Was Sie vor Ort erwartet

Natürlich ist der Flug fast bis ans andere Ende der Welt eine lange Anreise – aber was Sie vor Ort erwartet, gibt es eben nur in Australien: unglaubliche Weite, gastfreundliche Menschen, bezaubernde Tiere wie Koalas und Kängurus und vieles mehr.

Mein persönliches Highlight war – neben dem Opernbesuch in Sydney – das Abendessen „Sounds of Silence Dinner under the Stars" am Ayers Rock. Ein Erlebnis, das sich tief einprägt.

Ihre Reisebegleiterin

Astrid Wiegand, gebürtige Deutsche aus Oberbayern und seit vielen Jahren in Australien lebend, wird Sie vom ersten Tag an begleiten. Sie nimmt Sie in Perth am Flughafen in Empfang und ist bis zur Verabschiedung in Sydney an Ihrer Seite. So entdecken Sie nicht nur Sehenswürdigkeiten und Natur, sondern erfahren auch viel über die Lebensweise und die Einstellungen der Australier.

Häufige Fragen

Wie lange dauert der Flug nach Australien?

Der Flug nach Perth dauert ca. 16–18 Stunden (meist mit einer Zwischenlandung in Dubai oder Singapur). Wir planen bewusst einen Puffertag zur Akklimatisierung ein, damit die Reise entspannt beginnt.

Welche Reisezeit empfehlen Sie für Australien?

Für eine Reise von Perth bis Sydney empfehlen wir die australischen Herbst- und Wintermonate (März–August). Das entspricht bei uns dem Frühjahr und Sommer – die Temperaturen sind dann angenehm und nicht zu extrem.

Ist Australien auch für ältere Reisende geeignet?

Absolut. Die meisten Programme sind so gestaltet, dass sie für fitte Reisende jeden Alters geeignet sind. Unsere Kleingruppen ermöglichen ein individuelles Reisetempo und persönliche Betreuung.

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„Mitte Januar herrschten in Tromsø noch die Polarnächte – und boten dadurch die große Chance, Nordlichter zu sehen. Dieses Glück hatten wir gleich zweimal."

Mit unserer Kleingruppe waren wir sechs Tage im wunderschönen Städtchen Tromsø unterwegs, rund 350 Kilometer nördlich des Polarkreises. Für uns war es ein echtes arktisches Abenteuer.

Es gab jede Menge Schnee, wenig Tageslicht, aber wunderschöne Dämmerungen. Dazu traumhafte Fjorde, eine kleine Stadt mit gemütlichen Cafés und Geschäften und eine beeindruckende winterliche Landschaft.

Schlittenhunde-Tour

Ein besonderes Erlebnis war eine Schlittenhunde-Tour, bei der man selbst als Musher den Schlitten lenken durfte. Wenn man warm eingepackt durch die verschneite Landschaft fährt, vergisst man den Alltag völlig.

Nordlicht-Beobachtung

Ein absolutes Highlight waren zwei Nachttouren zur Nordlicht-Beobachtung. Bei sogenannten „Northernlight-Chases" fährt man im Minibus dorthin, wo der Himmel klar ist. Sobald man die perfekten Bedingungen gefunden hat, gibt es ein kleines Lagerfeuer, warme Suppe und heiße Schokolade. Wenn sich dann der Himmel plötzlich grün färbt und die Aurora Borealis erscheint, entsteht eine magische Stimmung, die man so schnell nicht vergisst.

Häufige Fragen

Wie groß ist die Chance, Nordlichter zu sehen?

In Tromsø von Oktober bis März sind die Chancen statistisch sehr hoch – bei klarem Himmel fast täglich möglich. Wir planen mehrere Nachttouren ein und wählen die Standorte nach aktueller Wettervorhersage. Mit mindestens 5 Nächten vor Ort ist die Wahrscheinlichkeit sehr gut.

Wie kalt wird es in Tromsø im Januar?

Die Temperaturen liegen meist zwischen -5 und -15 Grad Celsius, selten tiefer. Mit der richtigen Kleidung (Thermounterwäsche, Fleece, wind- und wasserdichte Außenschicht) ist das sehr gut zu bewältigen. Wir geben gerne eine detaillierte Packliste.

Gibt es in Tromsø auch tagsüber Programm?

Ja – trotz kurzer Tage gibt es wunderschöne Dämmerungsstunden, Fjordwanderungen, Stadtbesichtigungen, den Besuch der Eismeerkathedrale und optional Schneeschuhwanderungen. Die Abende sind für Nordlichtjagd reserviert.

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„Ende Februar landete ich mit meiner Gruppe bei bestem Frühlingswetter in Lissabon – und die Stadt am Tejo ist traumhaft schön und unglaublich vielfältig."

Ende Februar landete ich mit meiner Gruppe bei bestem Frühlingswetter (20 Grad!) in Lissabon und was soll ich sagen – die Stadt am Tejo ist traumhaft schön und unglaublich vielfältig. Man findet romantische Gassen im Alfama-Viertel, wo wir in einer kleinen Bodega bei einem Gläschen Port einer Kostprobe des Fado lauschen konnten, architektonische Meisterwerke wie das Hieronymuskloster und das Seefahrerdenkmal, gemütliche Parks wie am Torre de Belém oder prachtvolle Boulevards. Unser Guide Antonio zeigte uns immer wieder tolle Plätze, von wo sich wundervolle Aussichten auf die Stadt genießen ließen. Meinem Mann schickte ich Fotos von der Statue Cristo Rei und der imposanten Brücke des 25. April – seine Antwort: „Bist Du in Lissabon oder Rio de Janeiro oder San Francisco?" Ja, eine gewisse Verwechslungsgefahr besteht wohl!

In den engen Gassen des Alfama-Viertels hörten wir bei einem Glas Portwein den melancholischen Fado-Gesang – die Seele Lissabons in ihrer reinsten Form. Zu den architektonischen Höhepunkten gehören das Hieronymuskloster und das Seefahrerdenkmal, beides UNESCO-Welterbe. Besonders beeindruckend sind auch die Aussichtspunkte über der Stadt.

Cabo da Roca und das Landesinnere

Ein landschaftliches Highlight war der Cabo da Roca, der westlichste Punkt Kontinentaleuropas. Von hier aus blickt man auf den Atlantik mit seinen gewaltigen Wellen – ein Ort, der nachdenklich stimmt.

Unsere Reise führte weiter Richtung Norden nach Évora, Tomar, Fátima, Batalha und Coimbra mit ihrer berühmten Universitätsbibliothek – jede Stadt ein eigenes Kapitel portugiesischer Geschichte.

Dourotal und Porto

Im Dourotal besuchten wir das Weingut Quinta da Pacheca mitten in den Weinbergen. Den krönenden Abschluss bildete Porto mit seinen historischen Häusern und der lebendigen Atmosphäre am Douro. Portugal – ein Land, das man nicht bereist, sondern erlebt.

Häufige Fragen

Wann ist die beste Reisezeit für Portugal?

Portugal ist fast ganzjährig reisewürdig. Besonders schön sind Frühling (März–Mai) und Herbst (September–Oktober) mit angenehmen Temperaturen und wenig Touristenandrang. Im Februar erlebten wir Lissabon bei strahlenden 20 Grad – fast wie Sommer.

Wie viele Tage sollte man für Portugal einplanen?

Für unsere Rundreis von Lissabon über das Landesinnere bis Porto empfehlen wir mindestens 10–12 Tage. So bleibt genug Zeit für Sehenswürdigkeiten, Weinproben und spontane Entdeckungen abseits des Programms.

Bieten Sie auch eine reine Lissabon-Städtereise an?

Ja, auf Wunsch stellen wir auch kürzere Städtetrips zusammen. Sprechen Sie uns an – wir gestalten jede Reise individuell nach Ihren Wünschen und Ihrem Budget.

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„Der Oman gehört zu den faszinierendsten Reisezielen im Nahen Osten – er verbindet eindrucksvolle Landschaften, eine lange Geschichte und außergewöhnliche Gastfreundschaft."

Schon bei der Ankunft in Maskat spürt man eine besondere Atmosphäre. Weiße Gebäude, prachtvolle Moscheen und das Meer prägen das Stadtbild. Ein Höhepunkt jeder Oman-Reise ist die Sultan-Qabus-Moschee, eine der schönsten Moscheen der Welt. Besucher werden traditionell mit Datteln und arabischem Kaffee begrüßt – ein Zeichen der tief verwurzelten Gastfreundschaft.

Wüste, Oasen und Gebirge

Neben den Städten bietet der Oman vielfältige Natur: Wüstenlandschaften, Oasen, Gebirge und lange Sandstrände wechseln sich in atemberaubender Abfolge ab. Ein besonderes Erlebnis ist die Fahrt in die Wahiba Sands mit ihren riesigen Dünen. Wenn die Sonne untergeht und die Wüste in warmes Licht taucht, entsteht eine unvergessliche Stimmung – still, weit und tiefberührender als jede Beschreibung.

Häufige Fragen

Ist der Oman als Reiseziel sicher?

Ja, der Oman gilt als eines der sichersten Reiseländer im Nahen Osten. Die Bevölkerung ist außerordentlich gastfreundlich und offen gegenüber Besuchern. Das Auswärtige Amt stuft das Land als weitgehend sicher ein.

Welche Kleidung ist im Oman angemessen?

Im Oman sollte man bedeckende Kleidung mitbringen – schulterbedeckende Oberteile und lange Hosen oder Röcke sind in Städten und Moscheen Pflicht. In der Wüste und an Stränden gelten lockere Regeln. Wir informieren Sie vorab detailliert.

Wie lange sollte eine Oman-Reise dauern?

Für eine ausgewogene Mischung aus Städten, Wüste und Küste empfehlen wir 10–14 Tage. So lässt sich Maskat mit dem Landesinneren, den Wadis und den Dünen der Wahiba Sands gut kombinieren.

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„Ich bin gerade aus der Antarktis zurückgekehrt. Wir sind mit einem Expeditionskreuzfahrtschiff rund 7.200 Kilometer gefahren."

Die unendliche Weite der Landschaft, gewaltige Eisberge und eine faszinierende Tierwelt machen die Antarktis zu einem der beeindruckendsten Orte der Erde. Mit kleinen Zodiacs konnten wir regelmäßig anlanden und die Natur aus nächster Nähe erleben.

Pinguine und der Antarktis-Vertrag

Besonders beeindruckend waren die Pinguinkolonien. Laut Antarktis-Vertrag dürfen immer nur 100 Menschen gleichzeitig an Land sein – und die Pinguine hatten natürlich Vorfahrt. Wir mussten warten, wenn sie über ihre Wege liefen. Diese Begegnungen auf Augenhöhe mit der unberührten Tierwelt hinterlassen ein Gefühl, das man schwer in Worte fassen kann.

Eisberge und das Gefühl der Dankbarkeit

Gigantische Eisberge gehören ebenfalls zu den Höhepunkten dieser Region. Mancher war so groß wie eine Stadt. Diese Reise hinterlässt ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit für die Schönheit unseres Planeten – und den Wunsch, ihn zu bewahren.

Persönliche Worte von Prof. Dr. Dr. Matthias Augustin

Ich muss ganz offen und ehrlich sagen: Es war die schönste Reise meines bisherigen Lebens. Natürlich habe ich mir im Vorfeld viele Gedanken gemacht, was auf mich zukommt, wie ich mir die unendliche Weite und Schönheit der Antarktis vorstelle, was es bedeutet, einen Eispanzer von 4 km im Durchschnitt zu haben. Aber das, was ich dann erlebt habe, hat alle Vorstellungen bei weitem übertroffen und hat mir im wahrsten Sinne des Wortes einzigartige Erlebnisse beschert.

Hinzu kommt der perfekte Service dieses Hapag-Lloyd Kreuzfahrt-Expeditionsschiffes. Aufgrund der maximalen Gästezahl von 198 Personen erleben Sie eine Individualität und einen Luxus, den Sie bei anderen Schiffen so nicht haben können. Wir kamen der Tier- und Pflanzenwelt, der Natur wirklich sehr nahe. Es bringt nichts, nur mal ein kleines Stück durch die Antarktis zu fahren, ohne anzulanden. Cruising allein ist nur ein kleiner Teil des Erlebnisses Antarktis.

Wir hatten auch Glück mit dem Wetter. Im arktischen Sommer zwischen November und Februar war es größtenteils um die 0°, also noch wärmer als zur gleichen Zeit in Deutschland. Und wir hatten viele schöne Sonnentage. Dass es dazwischen immer mal etwas rauer wird und die Wellen höher schlagen, vor allem in der Drake Passage, ist im wahrsten Sinne des Wortes der Natur geschuldet.

25 Tage bis ans Ende der Welt

Man sollte sich für diese Reise Zeit nehmen. Wir waren 25 Tage unterwegs. Zunächst flogen wir nach Buenos Aires, hatten dort eine vierstündige Stadtrundfahrt, bei der wir die Hauptstadt Argentiniens näherkennenlernten. Am nächsten Tag flogen wir dann noch einmal über 3.000 km bis Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt mit ca. 82.000 Einwohnern und einer beeindruckenden Landschaft. Hier ging es an Bord unseres Schiffes.

Ich hatte eine Route ausgesucht, bei der wir auch die Königspinguine hautnah kennenlernen konnten. Also ging es zunächst zu den Falkland-Inseln und dann in einem großen Bogen über Südgeorgien, die südlichen Orkney- und Shetland-Inseln Richtung Weddellmeer zum antarktischen Festland. Dank der hohen Eisklasse unseres Expeditionsschiffes kamen wir in weiter südlich gelegene Gebiete, wo wir ziemlich allein waren, weil andere Schiffe mit einer geringeren Eisklasse dort nicht fahren können. Als wir den südlichsten Punkt unserer Reise erreichten, dachten wir kurz daran, ob es denn gut wäre, von hier aus zu Fuß zum Südpol zu gehen. Wenn wir jeden Tag 6–8 Stunden gelaufen wären, hätten wir den Südpol nach einem Jahr erreicht. Also doch keine gute Idee…

Pinguine, Eisberge und das Staunen

Laut antarktischem Vertrag dürfen immer nur maximal 100 Personen zur gleichen Zeit auf dem Festland sein. Also war das Verhältnis zwischen uns und den Pinguinen sehr ungleich verteilt. Die Pinguine hatten immer Vorfahrt auf ihren Pinguinstraßen, und wir mussten warten, wenn wir eine überquerten, bis sie vorübergelaufen waren. Das waren sehr schöne und hautnahe Kontakte.

Weitere beeindruckende Kontakte waren die riesigen Eisberge. Der größte, den wir sahen – A23a – war viereinhalb Mal so groß wie ganz Berlin, etwa 4.500 km². Eine wahnsinnige Vorstellung! Die Antarktis ist der einzige Kontinent auf unserer Erde, der so unwirtlich ist, dass hier auf natürliche Weise keine Menschen leben. Die kälteste je gemessene Temperatur liegt bei knapp minus 90°.

Was bleibt von dieser Reise? Ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit, das gesehen zu haben, ein ehrfurchtsvolles Staunen über die Schönheit der Antarktis und unseres Planeten – und der dringende Impetus, alles zu tun, damit wir dies nicht zerstören.

Häufige Fragen

Wann findet die Antarktis-Saison statt?

Die Expeditionssaison in der Antarktis läuft von November bis März (Südsommer). In dieser Zeit sind die Tage lang, das Eis teilweise aufgebrochen und die Tierbeobachtungen am besten – Pinguine brüten, Wale sind aktiv.

Muss man seefest sein?

Die Überfahrt durch die berüchtigte Drake Passage kann rau sein – Seegang bis 5–6 Meter ist möglich. Moderne Expeditionsschiffe sind darauf ausgelegt und bieten Stabilisatoren. Auf Wunsch empfehlen wir bewährte Mittel gegen Seekrankheit.

Was ist im Preis inbegriffen?

Bei unseren Expeditionsreisen sind alle Mahlzeiten an Bord, geführte Zodiac-Ausflüge, Vortragsprogramm der Expeditionsleiter, Leihausrüstung (Gummistiefel, Parkas) sowie An- und Abreise zum Abfahrtshafen (Ushuaia) im Preis enthalten. Sprechen Sie uns für ein individuelles Angebot an.

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„Kulturreisen verbinden das Entdecken von Sehenswürdigkeiten mit Hintergrundwissen, Begegnungen mit Menschen vor Ort und einer intensiven Auseinandersetzung mit der jeweiligen Region."

Programme werden so gestaltet, dass sowohl bekannte Highlights als auch weniger bekannte Orte besucht werden. Das Ziel ist nicht das bloße Abhaken einer Liste – sondern das wirkliche Verstehen eines Landes.

Qualifizierte Reiseleiter

Ein wichtiger Bestandteil vieler Kulturreisen sind qualifizierte Reiseleiter, die Geschichte, Traditionen und aktuelle Entwicklungen eines Landes erklären. Mit Dr. Augustin an Bord werden Kirchen zu offenen Büchern, Marktplätze zu Zeitreisen und Begegnungen mit Einheimischen zu echten Gesprächen.

Die Gruppe macht den Unterschied

Auch der Austausch innerhalb der Reisegruppe spielt eine große Rolle. Menschen mit ähnlichen Interessen teilen Eindrücke, diskutieren über das Gesehene und bereichern sich gegenseitig. Kulturreisen ermöglichen es, ein Land wirklich zu erleben – mit Museen, historischen Stätten, Architektur, Musik und kulinarischen Spezialitäten.

Häufige Fragen

Wie groß sind Ihre Reisegruppen?

In der Regel haben unsere Gruppen eine Größe zwischen 15–25 Teilnehmern. Das ermöglicht eine intensive Begleitung, individuelle Betreuung und spontane Programmänderungen, die bei Großgruppen nicht möglich wären.

Muss man Vorkenntnisse mitbringen?

Nein – unsere Reiseleiter erklären alles verständlich und anschaulich. Neugier und Offenheit genügen völlig. Wer sich vorbereiten möchte, bekommt von uns im Vorfeld eine Leseliste und Empfehlungen.

Für welche Altersgruppe sind Kulturreisen geeignet?

Unsere Kulturreisen richten sich an alle, die am Reisen mehr suchen als nur Erholung. Das Durchschnittsalter unserer Teilnehmer liegt bei 55–80 Jahren, aber wir begrüßen ausdrücklich auch jüngere Reisende und gemischte Gruppen.

Studienreisen entdecken Alle Kulturreisen

„Ein Opernhaus ist kein Gebäude – es ist ein Versprechen. Das Versprechen, für ein paar Stunden in eine andere Welt einzutauchen."

Die Scala in Mailand, die Wiener Staatsoper, das Palais Garnier in Paris – wer diese Häuser nur von außen kennt, hat nur die Hälfte gesehen. Was sich im Inneren abspielt, wenn Orchester, Bühne, Gesang und Licht zusammenkommen, ist schwer in Worte zu fassen. Es ist ein Erlebnis, das sich im ganzen Körper spüren lässt.

Mehr als Musik

Unsere Musikreisen verbinden den Opernabend mit der Geschichte des Hauses und der Stadt. Wir besuchen Proben, sprechen mit Dramaturgen, stehen auf leeren Bühnen. So versteht man Oper nicht nur als Klang, sondern als Gesamtkunstwerk aus Architektur, Geschichte und menschlicher Leidenschaft.

Unsere Empfehlungen

Mailand mit Verdis Nabucco an der Scala, Wien in der Karwoche, Dresden zur Semper-Spielzeit – wir kennen die besten Häuser und besorgen Karten, die regulär ausverkauft sind. Für echte Opernliebhaber ist das ein Türöffner in eine Welt, die sich normalen Touristen verschließt.

Häufige Fragen

Muss ich Opernkenner sein?

Nein. Unsere Reiseleiter führen Sie vor dem Abend in das Werk ein – mit Kontext, Handlung und musikalischen Highlights. Viele unserer Gäste besuchen zum ersten Mal eine Oper und sind restlos begeistert.

Wie kommen Sie an Karten in ausverkauften Häusern?

Durch langjährige Partnerschaften mit den Häusern und lokalen Agenturen haben wir Zugang zu Kontingenten, die dem Einzelkäufer nie zur Verfügung stehen.

Was sollte man tragen?

Gepflegtes Erscheinungsbild wird erwartet. Wir informieren Sie vor jeder Vorstellung über die jeweiligen Gepflogenheiten des Hauses.

Musikreisen entdeckenKulturreisen

„Weimar ist klein – aber auf keiner anderen Stadt Deutschlands lastet so viel Geistesgeschichte."

Goethe und Schiller schufen hier die Weimarer Klassik. Das Bauhaus reformierte hier Kunst und Architektur. Und in einer kleinen Stadthalle an der Ilm wurde 1919 die erste deutsche Demokratie ausgerufen. Weimar trägt all das in seinen Gassen, Parkanlagen und Museen.

Literatur als Erlebnis

Wir besuchen Goethes Wohnhaus am Frauenplan, das Schiller-Museum, den Park an der Ilm – und bringen das Gelesene zum Leben. Mit einem Germanisten an unserer Seite werden Texte, die man vielleicht aus der Schule kennt, plötzlich lebendig und berührend.

Das Faust-Jubiläum 2025

Ein ganz besonderes Highlight prägt die Weimar-Saison 2025: das 250-jährige Jubiläum von Goethes „Faust". Anlässlich dieses Jahrestages zeigt Weimar eine Reihe außergewöhnlicher Sonderausstellungen – im Goethe-Nationalmuseum, im Goethe- und Schiller-Archiv sowie in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek. Die Ausstellungen beleuchten die Entstehungsgeschichte des weltberühmten Werkes, seine vielfältigen Interpretationen über zwei Jahrhunderte und seinen Einfluss auf Literatur, Theater und Bildende Kunst weltweit. Wer Weimar in diesem Jubeljahr besucht, erlebt das Faust-Fieber hautnah.

Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek

Kein Besuch in Weimar ist vollständig ohne die Herzogin Anna Amalia Bibliothek – eines der bedeutendsten und schönsten Bücherschätze Deutschlands. Das 1766 fertiggestellte Rokokogebäude beherbergt rund eine Million Bände, darunter unschätzbare Erstausgaben und Handschriften. Nach dem verheerenden Brand im Jahr 2004, bei dem über 50.000 Bände unwiederbringlich verloren gingen, wurde die Bibliothek in jahrelanger Restaurierungsarbeit wiederhergestellt und 2007 feierlich wiedereröffnet. Sie ist heute UNESCO-Welterbe und ein Symbol für den kulturellen Wiederaufbau – und für die Kraft, die in Büchern und Wissen liegt.

Das Deutsche Nationaltheater Weimar

Das Deutsche Nationaltheater Weimar ist einer der bedeutendsten Theaterbauten Deutschlands. Hier wurde 1919 die Weimarer Verfassung verabschiedet, die erste demokratische Verfassung Deutschlands. Auf seinen Bühnen erlebten Werke von Goethe und Schiller ihre Uraufführungen – darunter Schillers „Wallenstein" und Goethes „Iphigenie auf Tauris". Heute bietet das Haus ein anspruchsvolles Spielprogramm aus Oper, Schauspiel und zeitgenössischem Theater, das wir gerne in unsere Reiseprogramme integrieren.

Häufige Fragen

Lässt sich Weimar gut mit anderen Städten kombinieren?

Sehr gut. Wir kombinieren Weimar gerne mit Erfurt, Eisenach (Wartburg, Bach-Geburtshaus) oder einer Thüringer Kulturroute.

Gibt es besondere Events in Weimar?

Das Kunstfest Weimar im Spätsommer bietet außergewöhnliche Aufführungen in historischen Spielstätten. Wir planen Reisen gezielt um solche Höhepunkte herum.

Für welche Altersgruppen eignet sie sich?

Für alle, die sich für deutsche Kulturgeschichte, Literatur, Philosophie oder Architekturgeschichte interessieren – unabhängig vom Alter.

Deutschland-ReisenStudienreisen

„Tschaikowskys Nussknacker in Dresden, Verdis Requiem in Wien, Mozarts Zauberflöte in Prag – Weihnachten klingt in jedem Opernhaus anders."

Die Adventszeit ist eine der schönsten Zeiten für Kulturreisen. Die Städte leuchten, die Theater spielen ihre festlichsten Programme, und das Publikum bringt eine besondere Energie mit. Wir haben in den vergangenen Jahren Weihnachtsreisen nach Dresden, Wien, Prag, Madrid und Mailand durchgeführt – jede war unvergesslich.

Dresden – der Nussknacker in der Semperoper

Unsere bekannteste Weihnachtsreise führt zur Semperoper Dresden, wo wir Tschaikowskys Nussknacker als exklusive Ganzhausveranstaltung erleben. Das Haus gehört uns für einen Abend – mit eigenem Empfang, freier Sitzwahl und dem vollen Glanz des festlich erleuchteten Hauses.

Wien und Prag zur Adventszeit

Weihnachtsmärkte, Konzerte, Kirchenmusik – Wien und Prag sind zur Adventszeit besonders magisch. Wir kombinieren Kulturprogramm mit freier Zeit, damit Sie die Atmosphäre in Ihrem eigenen Tempo genießen können.

Häufige Fragen

Wann sollte man Weihnachtsreisen buchen?

So früh wie möglich – idealerweise ab Frühjahr. Advent-Termine, besonders die Semperoper-Veranstaltung, sind regelmäßig Monate im Voraus ausgebucht.

Eignen sich Weihnachtsreisen als Geschenk?

Absolut. Wir stellen Ihnen gerne einen schön gestalteten Gutschein aus – ideal für Paare, Familien oder als besonderes Präsent.

Können Kinder mitreisen?

Ja, besonders der Nussknacker in Dresden ist ein wunderbares Erlebnis für Kinder ab ca. 8 Jahren. Wir gestalten das Programm auf Wunsch familiengerecht.

Semperoper-Reise anfragenAlle Musikreisen

„Kunst wirklich zu verstehen, bedeutet, mit den Menschen zu sprechen, die sie erschaffen – nicht nur ihre Werke zu betrachten."

Es gibt Momente auf Reisen, die sich tief ins Gedächtnis einbrennen. Nicht der Louvre oder die Uffizien – sondern das Gespräch mit dem Bildhauer im Atelier, der Abend in einem kleinen Kammerensemble, die Führung durch einen Restaurator hinter verschlossenen Türen. Genau solche Begegnungen organisieren wir.

Zugang, den man nicht kaufen kann

In Florenz haben wir Gäste in die Restaurierungswerkstätten der Opificio delle Pietre Dure geführt. In Wien gab ein Solist der Philharmoniker eine private Einführung in ein Konzertprogramm. In Salzburg besuchten wir Proben bei den Festspielen. Das sind keine Touristenattraktionen – das sind persönliche Verbindungen, die wir über Jahrzehnte aufgebaut haben.

Warum das den Unterschied macht

Wer einmal so gereist ist, kann nicht mehr anders. Museen werden nicht mehr als Pflichtprogramm wahrgenommen, sondern als Orte der Begegnung mit menschlichem Ausdruck. Reisen wird zur Erweiterung des eigenen Horizonts – im besten Sinne des Wortes.

Häufige Fragen

Wie entstehen solche besonderen Begegnungen?

Durch Jahrzehnte gepflegte persönliche Kontakte. Dr. Augustin und sein Team kennen Kuratoren, Dirigenten, Regisseure und Restauratoren persönlich.

Sind diese Zugänge bei jeder Reise garantiert?

Wir planen solche Begegnungen fest ein. Es kommt vor, dass sich Pläne kurzfristig ändern – dafür haben wir immer gleichwertige Alternativen bereit.

Auf welchen Reisen gibt es solche Erlebnisse?

Auf unseren Studien- und Kulturreisen nach Wien, Florenz, Salzburg, Berlin und weiteren Städten. Sprechen Sie uns direkt an.

Studienreisen entdeckenKulturreisen

„Kein anderes Fleckchen Erde vereint so viel Schönheit auf so engem Raum – Kunst, Landschaft, Küche und das dolce vita der Italiener."

Florenz mit seinen Uffizien, Siena mit seiner Piazza del Campo, San Gimignano mit seinen mittelalterlichen Türmen, die sanften Hügel des Chianti-Gebiets – die Toskana ist ein Ort, der alle Sinne anspricht. Wir erleben sie langsam, mit Zeit und mit einem Experten, der die Schichten dahinter sichtbar macht.

Renaissance hautnah

Botticellis Venus, Michelangelos David, Leonardos Skizzen – die Toskana ist das Herzland der Renaissance. Auf unserer Studienreise besuchen wir nicht nur die großen Museen, sondern suchen auch die kleinen Kirchen und Kapellen auf, in denen Fresken schlummern, die kaum ein Tourist je sieht.

Kulinarik als Kulturerlebnis

Ein Abendessen in einem Agriturismo auf den Weinbergen von Montalcino, eine Olivenölverkostung direkt beim Produzenten, ein Kochkurs mit einer Florentiner Köchin – in der Toskana ist Essen Kultur.

Häufige Fragen

Wann reist man am besten in die Toskana?

Frühling (April–Mai) und Herbst (September–Oktober) sind ideal – angenehme Temperaturen, wenig Touristenandrang, herrliche Landschaft.

Sind die Museen in Florenz sehr überlaufen?

Ja – aber wir buchen Früheinlass oder Sonderöffnungszeiten. Die Uffizien in aller Stille, eine halbe Stunde vor dem normalen Einlass, sind ein völlig anderes Erlebnis.

Gibt es auch eine Toskana-Reise ohne Florenz?

Ja. Auf Wunsch gestalten wir eine reine Landschafts- und Weinreise durch Siena, Montepulciano, Pienza und die Val d'Orcia.

Europa-ReisenStudienreisen

„Die größten musikalischen Momente meines Lebens erlebte ich nicht in der Met – sondern in kleinen Kirchen, in Innenhöfen, unter freiem Himmel."

Große Häuser haben ihre eigene Magie. Aber kleine Festivals haben etwas, das kein Opernhaus der Welt bieten kann: Nähe. Wenn ein Streichquartett in einem romanischen Kirchenschiff spielt und Sie die Musiker direkt ansehen können, entsteht eine Verbindung zwischen Aufführenden und Publikum, die in einem 2.000-Plätze-Saal nicht möglich ist.

Unsere Festival-Empfehlungen

Das Rheingau Musik Festival in Hessen, das Aix-en-Provence Festival, das Spoleto Festival in Umbrien, das Grafenegg Festival in Niederösterreich – wir kennen die schönsten Festivals und bauen Reisen um sie herum. Oft verbinden wir zwei oder drei Festivals auf einer Reise.

Was macht ein Festival besonders?

Die besten Festivals entstehen aus einer Idee, nicht aus einem Marketingplan. Wenn ein Dirigent ein Festival gründet, weil er an einem Ort Musik machen will, spürt man das in jeder Vorstellung. Diese Leidenschaft überträgt sich auf das Publikum.

Häufige Fragen

Welche Festivals empfehlen Sie für Einsteiger?

Das Rheingau Musik Festival ist ideal – große Bandbreite, wunderschöne Spielstätten, gut erreichbar. Für Fortgeschrittene empfehlen wir Aix-en-Provence oder Grafenegg.

Buchen Sie auch Unterkunft beim Festival?

Ja, wir übernehmen die komplette Organisation – Anreise, Unterkunft und Eintrittskarten. Oft haben wir Zugang zu Kontingenten direkt beim Veranstalter.

Was zieht man zu Open-Air-Festivals an?

Elegante Freizeitkleidung. Abends kann es kühl werden – ein leichter Schal oder dünne Jacke ist immer empfehlenswert.

Musikreisen anfragenEuropa-Reisen

„Wien, Budapest, Prag – drei Städte, ein Reich. Wer die Donaumonarchie versteht, versteht Europa."

Das Habsburger Reich hat Europa geprägt wie kaum eine andere Macht. Seine Kulturhinterlassenschaft ist überwältigend: die Wiener Staatsoper, die Prager Burg, Haydn, Mozart, Brahms, Dvořák, Smetana – alles entstand in diesem Orbit.

Wien – mehr als Walzer und Sachertorte

Wien ist eine Stadt, die man lesen muss wie einen Roman. Unter der glänzenden Oberfläche aus Kaffeehaustradition und Opernglamour liegt eine Geschichte voller Widersprüche, künstlerischer Revolutionen und politischer Umbrüche. Wir führen Sie durch beide Schichten.

Prag – die goldene Stadt

Wenige Städte Europas sind so gut erhalten wie Prag. Das liegt auch daran, dass der Zweite Weltkrieg an ihr fast spurlos vorbeigezogen ist. Auf engem Raum begegnen sich Gotik, Barock, Jugendstil und Kommunismus – eine einzigartige Zeitkapsel.

Häufige Fragen

Lassen sich Wien und Prag auf einer Reise verbinden?

Sehr gut – nur ca. 4 Stunden Zugfahrt auseinander. Wir empfehlen mindestens 3 Tage pro Stadt.

Sprechen Ihre Reiseleiter auch Tschechisch?

Wir arbeiten in Prag mit deutschsprachigen Stadtführern zusammen, die in Tschechien aufgewachsen sind und die Stadt von innen kennen.

Gibt es eine Donaukreuzfahrt als Alternative?

Ja – wir bieten Flusskreuzfahrten entlang der Donau an, die Wien, Budapest und Bratislava verbinden.

Europa-ReisenKreuzfahrten

„Sagen Sie mir, was ein Volk isst, und ich sage Ihnen, wer es ist. Essen ist geronnene Kulturgeschichte."

Kulinarische Kulturreisen sind kein Gastronomieführer auf Beinen. Sie sind eine Einladung, ein Land über seine Küche zu verstehen – über die Zutaten, die die Landschaft hergibt, über die Rezepte, die Generationen weitergegeben haben, über den Tisch als Ort der Gemeinschaft.

Was uns diese Reisen zeigen

In Marokko lernen wir beim Kochen einer Tajine mehr über berberische Stammeskultur als in jedem Museum. In der Emilia-Romagna zeigt uns ein Parmesanproduzent, warum sein Käse seit 800 Jahren nach demselben Rezept hergestellt wird. In Georgien erleben wir das Supra – ein Festmahl, das bis zu sechs Stunden dauert.

Genuß mit Tiefgang

Wir kombinieren Marktbesuche, Kochkurse, Winzerbesuche und Restaurantabende mit kulturellen Programmen, Stadtführungen und Gesprächen mit Einheimischen. So entsteht ein ganzheitliches Bild, das länger haftet als jede Sehenswürdigkeit.

Häufige Fragen

Welche Reiseziele eignen sich besonders?

Italien, Frankreich, Marokko, Georgien, Japan und Spanien stehen ganz oben. Aber auch die nordafrikanische, armenische oder portugiesische Küche bieten fantastische Entdeckungen.

Brauche ich Kochkenntnisse?

Nein – es geht um das Erleben und Verstehen, nicht um professionelle Technik. Viele Teilnehmer sagen, es war das Highlight ihrer Reise.

Wie gehen Sie mit Ernährungseinschränkungen um?

Bitte teilen Sie uns Unverträglichkeiten oder Ernährungsweisen vorab mit. Wir berücksichtigen das bei allen Buchungen und Kochkursen.

ErlebnisreisenStudienreisen

„Wer reist, lernt – nicht aus Büchern, sondern mit allen Sinnen. Das ist eine Form von Bildung, die kein Klassenraum ersetzen kann."

Die Studienreise hat eine lange Tradition. Der Grand Tour der englischen Aristokratie im 17. und 18. Jahrhundert hatte dasselbe Ziel wie unsere Reisen heute: Menschen durch Begegnung mit anderen Kulturen zu bilden, zu öffnen und zu reifen. Die Form hat sich verändert, das Prinzip nicht.

Lebenslanges Lernen

Unsere Gäste sind oft Menschen, die in ihrem Berufsleben viel geleistet haben und nun die Zeit nutzen, um zu lernen, was ihnen der Alltag nie erlaubte. Geschichte, Kunst, Literatur – auf Reisen werden diese Themen lebendig, weil man sie am Originalschauplatz erlebt.

Der Unterschied zu Büchern

Ein Buch über die Pyramiden zu lesen ist eine Sache. Vor ihnen zu stehen, in der Stille des frühen Morgens, bevor die Touristenbusse ankommen, ist eine andere. Reisen schafft Wissen, das bleibt – weil es mit Emotion und körperlicher Erfahrung verbunden ist.

Häufige Fragen

Wie unterscheiden sich Ihre Studienreisen von normalen Pauschalreisen?

Der wesentliche Unterschied liegt in der Tiefe. Wir besuchen weniger Orte, verbringen aber mehr Zeit dort. Ein qualifizierter Reiseleiter gibt jedem Besuch Kontext und Bedeutung.

Gibt es Vorbereitungsmaterial vor der Reise?

Ja – wir versenden vor jeder Reise eine umfangreiche Reisemappe mit Hintergrundinformationen, Literaturempfehlungen und praktischen Hinweisen.

Können auch Einzelreisende mitfahren?

Absolut. Ein großer Teil unserer Teilnehmer reist alleine. Die Gruppenstruktur schafft von Anfang an eine gute Atmosphäre des Kennenlernens.

Studienreisen entdeckenUnser Konzept

„Jedes Gebäude erzählt eine Geschichte – von den Menschen, die es bauten, von der Zeit, in der es entstand, und von dem, was sie glaubten."

Wer gelernt hat, Architektur zu lesen, sieht Städte mit anderen Augen. Ein gotischer Dom ist kein bloßes Bauwerk – er ist eine Theologie in Stein, ein Kraftakt mittelalterlicher Ingenieure und ein Ausdruck kollektiven Glaubens. Ein Gründerzeitpalais erzählt vom Aufstieg des Bürgertums. Ein Bauhaus-Gebäude von einer Revolution des Denkens.

Europa als Architekturmuseum

Auf unseren Architekturreisen durchqueren wir Epochen: Romanik in der Auvergne, Gotik in der Île-de-France, Renaissance in Florenz, Barock in Wien und Prag, Jugendstil in Barcelona, Modernismus in Dessau. Wir besuchen Gebäude, die in keinem Reiseführer stehen – und verstehen die großen Ikonen auf eine neue Weise.

Mit dem Architekten vor Ort

Auf ausgewählten Reisen arbeiten wir mit Architekten und Kunsthistorikern zusammen, die uns zeigen, wie professionelle Augen Bauwerke analysieren. Das verändert die eigene Wahrnehmung dauerhaft.

Häufige Fragen

Brauche ich architektonisches Vorwissen?

Nein. Unsere Reiseleiter führen Sie Schritt für Schritt in die Epochen und Stile ein. Neugier genügt als Eintrittskarte.

Gibt es Reisen, die sich auf eine Epoche konzentrieren?

Ja – auf Wunsch thematische Reisen, z. B. ausschließlich zu Jugendstilgebäuden in Wien, Brüssel und Prag, oder zu romanischen Kirchen in Frankreich.

Beinhalten die Reisen auch moderne Architektur?

Gerne – Bilbao mit dem Guggenheim, Rotterdam mit seinen Wohnbauten, Berlin mit seiner zeitgenössischen Stadtentwicklung sind faszinierende Ziele.

StudienreisenEuropa-Reisen

„Eine Reise ist dann vollständig, wenn sie nicht nur das Auge, sondern auch Nase, Ohr, Gaumen und Tastgefühl mitgenommen hat."

Der Geruch eines marokkanischen Souks. Die Geräuschkulisse eines venezianischen Morgens ohne Motorengeräusche. Die Textur eines alten Kirchenpflasters unter den Füßen. Die Kühle einer romanischen Apsis. Diese Eindrücke brauchen keine Erklärung – sie setzen sich von selbst fest und bilden das Gerüst der Erinnerung.

Slow Travel als Philosophie

Wir glauben an das langsame Reisen. Nicht zehn Städte in zehn Tagen, sondern drei Städte, die man wirklich kennenlernt. Diese Entschleunigung ist der Schlüssel zu Erlebnissen, die man noch Jahre später erzählt.

Was wir konkret anders machen

Morgenbesuche in Museen vor der Öffnung. Abendessen bei Einheimischen statt im Touristenrestaurant. Konzerte in Kapellen statt in Konzertsälen. Gespräche mit Handwerkern, Köchen, Historikern. Das ist kein Programm – das ist eine Haltung.

Häufige Fragen

Wie viel Freizeit bleibt auf Ihren Reisen?

Wir planen bewusst freie Nachmittage und Abende ein. Nicht jede Stunde muss verplant sein – Flanieren, ein Café, eine spontane Entdeckung gehören zum Besten, was Reisen bietet.

Sind die Reisen körperlich anspruchsvoll?

Das variiert je nach Programm. Wir kennzeichnen unsere Reisen nach körperlichem Anspruch und bieten für jedes Fitnesslevel geeignete Programme an.

Kann ich als Einzelreisender tiefe Erlebnisse haben?

Absolut – viele unserer tiefsten Erlebnisse beschreiben Einzelreisende. Die kleine Gruppe schafft einen sicheren Rahmen, in dem man sich öffnen und wirklich ankommen kann.

ErlebnisreisenUnser Konzept

„Kunst zu verstehen bedeutet, sie in ihrer Zeit zu verstehen – und zu erkennen, warum sie uns heute noch bewegt."

Von der Höhlenmalerei bis zum digitalen Kunstwerk hat die Menschheit immer das getan, was sie von allen anderen Lebewesen unterscheidet: Bedeutung in Form gegossen. Wer diese Linie verfolgt, versteht nicht nur Kunst – er versteht die Geschichte des menschlichen Geistes.

Der Brückenschlag zwischen Epochen

Auf unseren Reisen besuchen wir nicht nur historische Stätten. Wir suchen bewusst auch zeitgenössische Kunst auf – Galerien, Installationen, Atelierbesuche. Der Dialog zwischen einem Renaissance-Fresko und einem zeitgenössischen Kunstwerk ist einer der aufregendsten Momente, den Kulturreisen bieten können.

Venedig – die ewige Brücke

Kaum eine Stadt veranschaulicht den Dialog zwischen Alt und Neu so gut wie Venedig – mit seiner Biennale, die alle zwei Jahre die zeitgenössische Kunst der Welt in die historischen Gemäuer und Paläste holt. Wir organisieren Reisen zu diesem einzigartigen Ereignis.

Häufige Fragen

Bieten Sie Reisen zur Venedig Biennale an?

Ja – die Biennale findet in ungeraden Jahren statt. Wir kombinieren den Besuch mit Venedigs klassischen Sehenswürdigkeiten und exklusiven Zugängen zu Privatpalästen.

Wie begegnet man zeitgenössischer Kunst am besten?

Mit Offenheit und ohne Erwartungen. Wir erklären den Kontext, lassen aber Raum für persönliche Reaktionen. Manchmal versteht man etwas erst auf dem Heimweg.

Was, wenn ich moderne Kunst nicht mag?

Das ist vollkommen in Ordnung – und viele unserer Gäste teilen dieses Gefühl zu Beginn. Wir laden Sie ein, sich überraschen zu lassen. Wer Botticelli liebt, hat oft auch einen guten Zugang zu Cy Twombly.

StudienreisenEuropa-Reisen

„Das Schiff ist kein Transportmittel – es ist ein schwimmendes Kulturinstitut, das Sie von Hafen zu Hafen trägt und jeden Abend nach Hause bringt."

Kreuzfahrten haben ein Imageproblem. Viele verbinden sie mit Massentourismus, Buffet und Sonnendeck. Das stimmt für einige Schiffe – aber nicht für die Expeditions- und Kulturkreuzfahrten, die wir anbieten. Hier ist das Schiff der ruhige Mittelpunkt, von dem aus man tief in die jeweilige Kultur eintaucht.

Vom Wasser aus verstehen

Viele große Kulturen entstanden am Wasser: am Nil, am Rhein, an der Donau, am Mittelmeer. Sie vom Wasser aus zu erleben, gibt ihnen eine andere Dimension. Man versteht, warum Städte dort entstanden sind und warum Handelswege so verliefen.

Unser Kreuzfahrtangebot

Wir bieten Flusskreuzfahrten auf Rhein, Mosel, Donau und Elbe an sowie Hochseekreuzfahrten auf dem Mittelmeer, in Nordeuropa und – für die Abenteuerlustigen – in der Arktis und Antarktis. Auf allen Schiffen begleiten uns Experten, die das Programm inhaltlich vertiefen.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Fluss- und Hochseekreuzfahrt?

Flusskreuzfahrten bieten tägliche Hafenstopps, oft mitten in Städten, ruhigeres Wasser und eine intimere Atmosphäre. Hochseekreuzfahrten bieten spektakulärere Seelandschaften und längere Seepassagen.

Wie viele Passagiere sind auf Ihren Schiffen?

Unsere Flussschiffe haben 100–150, unsere Expeditionsschiffe 50–150 Passagiere. Das garantiert eine persönliche Atmosphäre, die sich von Massenkreuzfahrtschiffen grundlegend unterscheidet.

Sind Ausflüge im Preis inbegriffen?

Bei den meisten unserer Reisen ja. Wir kommunizieren das transparent im Angebot – keine versteckten Kosten für geführte Landgänge.

KreuzfahrtenAlle Reisen

„Was bleibt, wenn wir alt sind? Nicht die Dinge. Die Erinnerungen. Und die schönsten davon sind gemeinsame."

Zum Geburtstag, zur Hochzeit, zum Jubiläum – es gibt Anlässe, bei denen man etwas Besonderes schenken möchte, aber nicht weiß, was. Wir haben die Antwort: eine Reise. Nicht irgendeine, sondern eine, die der beschenkten Person auf den Leib geschneidert ist.

Wie ein Reisegeschenk funktioniert

Sie sagen uns, wen Sie beschenken möchten – und was diese Person interessiert: Musik, Geschichte, Natur, Kulinarik. Wir schlagen passende Reisen vor, Sie wählen, und wir übergeben einen schön gestalteten Gutschein, den die beschenkte Person dann bei der konkreten Buchung einlöst.

Für alle, die alles haben

Eine Reise zu den Nordlichtern. Ein Abend in der Wiener Staatsoper. Eine Woche in der Toskana mit einem Kunsthistoriker. Das sind Geschenke, die noch nach Jahren erzählt werden – und die kein Onlineshop der Welt liefern kann.

Häufige Fragen

Wie lange ist ein Reisegutschein gültig?

In der Regel zwei Jahre. Sollte die beschenkte Person in dieser Zeit keine passende Reise finden, verlängern wir auf Anfrage gerne.

Kann man einen Gutschein für eine bestimmte Reise ausstellen?

Ja – entweder für eine konkrete Reise oder als offener Gutschein über einen Betrag, der für jede Reise aus unserem Programm eingelöst werden kann.

Kann man auch eine Gruppenreise als Geschenk buchen?

Absolut – viele buchen gemeinsam mit Geschwistern oder Freunden eine Reise für Eltern oder Großeltern. Wir helfen bei der Koordination und Überraschungsplanung.

Gutschein anfragenAlle Reisen

„Albanien ist Europa, wie es vor 30 Jahren war – unentdeckt, authentisch, überwältigend gastfreundlich."

Wer Albanien nicht kennt, hat einen blinden Fleck in seiner Europakarte. Das Land ist voller Überraschungen: antike Stätten, die mit denen Griechenlands mithalten können, osmanische Altstädte von atemberaubender Schönheit, eine Bergwelt, die kaum touristisch erschlossen ist.

Antike Schätze

Butrint, das albanische Pompeji, ist UNESCO-Welterbe und kaum bekannt. Apollonia, eine der bedeutendsten Städte der antiken Welt, liegt auf einem Hügel und ist an guten Tagen fast menschenleer.

Berat – die Stadt der tausend Fenster

Berat ist eine der schönsten osmanischen Altstädte Europas. UNESCO-Welterbe, weiße Häuser an steilen Hängen, eine Zitadelle, in der noch immer Menschen wohnen. Und überall die sprichwörtliche albanische Gastfreundschaft – „Besa", das gegebene Wort, ist hier kein Klischee, sondern gelebte Realität.

Häufige Fragen

Ist Albanien sicher für Touristen?

Ja – das Auswärtige Amt gibt keine Reisewarnung aus. Die Bevölkerung ist gegenüber Besuchern ausgesprochen freundlich und offen.

Wie gut ist die Infrastruktur in Albanien?

Die Infrastruktur entwickelt sich rasant. Große Städte und touristische Ziele sind gut erreichbar. In abgelegenen Bergregionen empfehlen wir geländegängige Fahrzeuge und erfahrene lokale Guides.

Welche Währung wird verwendet?

Der albanische Lek (ALL). Euro wird in touristischen Bereichen oft akzeptiert, aber Lek ist überall im Vorteil.

Europa-ReisenStudienreisen

„Hinter jeder guten Reise stecken hunderte Stunden Vorbereitung, Dutzende persönlicher Gespräche und ein Netzwerk, das über Jahrzehnte gewachsen ist."

Wer bucht, sieht das fertige Programm. Was dahinterliegt, ist selten zu sehen: Das Konzert in einer Privatvilla in der Toskana, das es offiziell gar nicht gibt. Die Führung durch ein osmanisches Hamam in Istanbul, das für normale Besucher geschlossen ist. Die Probe in der Semperoper, drei Stunden vor der Aufführung.

Die Personen dahinter

Dr. Augustin und sein Team reisen nicht, um zu entspannen. Sie reisen, um zu recherchieren. Jedes Programm wird persönlich abgefahren, jeder Reiseleiter persönlich ausgewählt, jedes Restaurant persönlich gegessen. Was bei uns auf dem Programm steht, haben wir selbst erlebt und für gut befunden.

35 Jahre Vertrauen

Unsere ältesten Kunden reisen seit 35 Jahren mit uns. Das ist das beste Zeugnis, das wir uns vorstellen können. Sie kommen zurück, weil sie wissen: Hier wird Qualität versprochen und gehalten.

Häufige Fragen

Wie lange gibt es Dr. Augustin Studienreisen?

Seit 1990 – wir feiern bald unser 35-jähriges Bestehen. In dieser Zeit haben wir Tausende von Reisenden durch Europa und die Welt begleitet.

Wer sind die Reiseleiter bei Dr. Augustin?

Kunsthistoriker, Historiker, Theologen, Geographen, Musiker und Literaturwissenschaftler – Menschen, die ihr Fach nicht nur studiert, sondern gelebt haben. Viele begleiten uns seit über zehn Jahren.

Kann ich eine Reise nach meinen Wünschen gestalten?

Ja – unter dem Konzept „Meine Eigene Gruppe" gestalten wir Reisen vollständig nach Ihren Vorstellungen: Ziel, Dauer, Thema, Gruppe, Budget.

Unser KonzeptMeine Eigene Gruppe

„Die schönsten Städte Europas sind oft die unbekanntesten. Nicht weil sie schlechter wären – sondern weil niemand mehr hingeschaut hat."

Matera in der Basilikata, die älteste noch bewohnte Stadt der Welt. Ghent in Belgien, das Brügge ohne die Touristenmassen. Košice in der Slowakei, eine mittelalterliche Stadt mit erstaunlicher Kunstszene. Évora in Portugal, eine Römerstadt mit byzantinischen Spuren. Wir lieben diese Orte.

Was sie besonders macht

Das Besondere an unbekannten Kulturstädten ist nicht, was sie zeigen – sondern wie sie es zeigen. Ohne Menschenmassen, mit offenen Menschen, die sich freuen, wenn jemand tatsächlich Interesse an ihrer Stadt zeigt. In Matera wurden wir von einem Restaurator eingeladen, seine Werkstatt zu besichtigen. In Ghent zeigte uns ein Lokalhistoriker Gassen, in denen der Reiseführer aufhört.

Unsere Empfehlungen 2026

Matera (Basilikata), Valletta (Malta), Olomouc (Tschechien), Ronda (Andalusien) und Plovdiv (Bulgarien) – alle haben uns positiv überrascht und lassen sich wunderbar mit bekannteren Zielen in der Region kombinieren.

Häufige Fragen

Kann man unbekannte Städte gut mit bekannten kombinieren?

Das empfehlen wir sogar. Matera und Neapel, Olomouc und Prag, Ronda und Sevilla – der Kontrast macht beide Städte erlebbarer.

Gibt es gute Hotels in unbekannten Städten?

Oft sogar außergewöhnliche. In Matera gibt es Hotels in Höhlenwohnungen (Sassi), in Évora im historischen Stadtpalais, in Valletta in einem Ritterordensgebäude.

Wie oft erkunden Sie neue Destinationen?

Kontinuierlich. Unser Team ist mehrmals im Jahr auf Erkundungsreisen. Nur was uns persönlich begeistert, findet seinen Weg ins Programm.

Europa-ReisenAlle Reisen

„Große Ausstellungen sind seltene Ereignisse – Momente, in denen Werke zusammenkommen, die man sonst nie an einem Ort sehen würde."

Wenn die Berliner Gemäldegalerie eine Raphael-Retrospektive zeigt, wenn das Kunsthistorische Wien Vermeer und Rembrandt gegenüberstellt – dann sind das Ereignisse, die man nicht verpassen sollte. Wir passen unser Programm genau dafür an.

Reisen um eine Ausstellung herum

Wir planen Reisen, die eine große Ausstellung ins Zentrum stellen und sie mit dem kulturellen Kontext der Stadt verbinden. Eine Rembrandt-Ausstellung in Amsterdam ist ein anderes Erlebnis, wenn man auch in die Straßen und Häuser seiner Zeit eintaucht.

Warum jetzt buchen?

Große Ausstellungen sind oft monatelang ausgebucht. Wir kennen die Kalender der wichtigen Häuser und informieren unsere Gäste frühzeitig. Wer auf unserem Newsletter steht, erfährt als Erstes, welche Ausstellung wir als nächstes zum Reiseanlass nehmen.

Häufige Fragen

Woher wissen Sie, welche Ausstellungen sich lohnen?

Wir verfolgen die Ausstellungspläne der großen Häuser genau und besuchen die bedeutendsten selbst. Nur was uns wirklich begeistert, empfehlen wir weiter.

Kann man eine Reise um eine Wunsch-Ausstellung buchen?

Ja – wenn Sie eine Ausstellung im Sinn haben, sprechen Sie uns an. Wir prüfen, ob wir darum eine sinnvolle Reise bauen können.

Besuchen Sie Ausstellungen in der Gruppe oder individuell?

Meist als Gruppe mit privatem Einlass vor der offiziellen Öffnung oder nach Schließung – so bleibt Raum, die Werke wirklich zu erleben, ohne Gedränge.

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„Musik braucht keine gemeinsame Sprache. Sie versteht sich von selbst – in jeder Generation, über jeden Graben hinweg."

Wir erleben es immer wieder auf unseren Opernreisen: Eine 70-jährige Kunsthistorikerin und ein 35-jähriger Arzt, der zum ersten Mal in der Oper ist, sitzen nebeneinander. Beim Pausengespräch tauschen sie ihre Eindrücke aus – und die Unterhaltung geht weiter beim Abendessen, und manchmal noch am nächsten Tag. Musik schafft das.

Opernreisen für alle Generationen

Wir haben in den letzten Jahren vermehrt Mütter und Töchter, Väter und Söhne, Großeltern und Enkelkinder auf unseren Musikreisen begrüßt. Ein Abend in der Wiener Staatsoper, der danach noch stundenlang besprochen wird – das ist Familienzeit in ihrer schönsten Form.

Unsere Semperoper-Reisen

Besonders beliebt sind unsere Reisen zur Semperoper Dresden, wo wir exklusive Ganzhausveranstaltungen organisieren. Diese Abende – mit eigenem Empfang, freier Sitzwahl und dem vollen Glanz des festlich beleuchteten Hauses – sind eine unserer beliebtesten Angebote für Familien und Freundeskreise.

Häufige Fragen

Eignen sich Opernreisen für Menschen ohne Klassik-Erfahrung?

Absolut. Wir bereiten alle Teilnehmer vor – mit Einführung in das Werk, Hörbeispielen und Hintergrundinformationen. Viele Gäste, die zum ersten Mal in der Oper waren, kommen seither regelmäßig wieder.

Können Kinder mitkommen?

Ja – ab ca. 10 Jahren. Für Familien empfehlen wir besonders den Nussknacker in Dresden oder Mozarts Zauberflöte. Wir beraten Sie gerne.

Können wir eine Opernreise als Gruppenreise buchen?

Ja – ab 10 Personen bieten wir attraktive Gruppenkonditionen. Sprechen Sie uns an.

Musikreisen anfragenSemperoper-Reise

„Von Perth bis Sydney – drei Wochen auf einem Kontinent, der so groß ist wie Europa, aber nur halb so viele Einwohner hat. Eine Reise, die einem die eigene Winzigkeit bewusst macht."

Australien ist kein Reiseland wie andere. Es ist ein Kontinent, der seine Besucher fordert: lange Anreise, gewaltige Distanzen, extreme Natur. Und doch – oder gerade deshalb – hinterlässt es einen Eindruck, der tiefer sitzt als die meisten anderen Reisen des Lebens.

Unsere Route begann in Perth, der abgelegensten Großstadt der Welt. Schon hier versteht man: Australien tickt anders. Das Tempo ist langsamer, die Menschen offener, der Horizont weiter. Von Perth führte uns die Reise zunächst in den Süden, nach dem Margaret River Wine Region, wo exzellente Weine auf wilde Atlantikküsten treffen – eine Kombination, die man so nur hier findet.

Das Rote Herz des Kontinents

Uluru – der Ayers Rock – ist einer jener Orte, bei denen man vor Ort versteht, warum Worte nicht reichen. Der rote Monolith ändert seine Farbe stündlich, glüht bei Sonnenuntergang wie ein Feuer und trägt eine spirituelle Bedeutung, die man spürt, auch wenn man die Kultur der Anangu nur am Rande kennt. Wir verbrachten zwei Tage im Uluru-Kata Tjuta Nationalpark und erlebten das legendäre „Sounds of Silence Dinner" unter dem Sternenhimmel des Outbacks – tausende von Sternen, kein künstliches Licht, und der leise Klang des Didgeridoos.

Das Great Barrier Reef

Vom Outback ans Meer: Cairns ist das Tor zum größten Korallenriff der Welt. Mit dem Schnorchelboot fuhren wir hinaus auf das Riff – und tauchten buchstäblich in eine andere Welt ein. Hunderte von Fischarten, Schildkröten, Rochen und die unglaubliche Farbvielfalt der Korallen. Das Riff ist heute durch den Klimawandel bedroht, was diesem Erlebnis eine besondere Dringlichkeit verleiht: Jetzt hinreisen, solange es noch so ist.

Sydney – die strahlende Metropole

Sydney ist der krönende Abschluss jeder Australien-Reise. Die Oper am Hafen, die Harbour Bridge, die Bondi Beach-Promenade – aber auch die kleinen Dinge: ein Flat White in einem Hinterhofcafé in Surry Hills, ein Spaziergang durch die Blue Mountains, ein Abend im Beachklub mit Blick auf die Skyline. Sydney hat Weltklasseniveau und dennoch etwas Entspanntes, das man in New York oder London vermisst.

Top Sehenswürdigkeiten

Uluru (Ayers Rock): Heiliger Monolith im Herzen des Roten Kontinents – bei Sonnenauf- und -untergang ein unvergessliches Naturschauspiel. Great Barrier Reef: Das größte Lebewesen der Erde, sichtbar aus dem Weltall – schnorcheln oder tauchen ist Pflicht. Sydney Opera House: Ikone der Architektur und einer der bekanntesten Konzertsäle der Welt. Blue Mountains: Die dramatische Sandsteinlandschaft mit den „Three Sisters" – nur eine Stunde von Sydney. Kangaroo Island: Wildreservat vor der Küste South Australias mit Koalas, Seelöwen und Wallabys in freier Wildbahn. Daintree Rainforest: Ältester Regenwald der Erde, nördlich von Cairns – ein lebendiges Freilichtmuseum der Evolution.

Häufige Fragen

Wie viele Tage sollte man für Australien einplanen?

Mindestens 18–21 Tage für eine Reise von Perth nach Sydney mit den wichtigsten Stationen. Weniger ist möglich, aber man sollte sich bewusst sein, dass allein die Flugzeiten innerhalb Australiens viel Zeit kosten.

Welche Impfungen sind für Australien nötig?

Australien hat keine besonderen Impfvorschriften für Einreisende. Wir empfehlen dennoch, den allgemeinen Impfstatus aufzufrischen und bei Reisen in tropische Gebiete (Cairns, Daintree) einen Arzt zu konsultieren.

Was kostet eine Australien-Reise mit Dr. Augustin?

Je nach Route und Unterkunftskategorie beginnen unsere Australien-Studienreisen bei ca. 5.500 € p. P. für drei Wochen inkl. Flug, Transfers und Führungen. Fordern Sie ein individuelles Angebot an.

Australien-ReisenAlle Reisen

„Es gibt Orte, die man besucht – und Orte, die einen besuchen. Die Antarktis gehört zur zweiten Kategorie. Sie geht nicht mehr weg."

Ich bin zurückgekehrt und weiß nicht genau, wie ich wieder normal funktionieren soll. Nach einer Woche in der Antarktis erscheint die Welt zu Hause seltsam laut, seltsam schnell und seltsam eng. Das ist kein Nachteil – das ist das Geschenk dieser Reise.

Mit einem Expeditionskreuzfahrtschiff, 140 Passagieren und einem Team aus Biologen, Glaziologen und Vogelkundlern fuhren wir von Ushuaia am südlichsten Zipfel Argentiniens los. Die Drake Passage – berüchtigt für schwere See – empfing uns mit moderatem Wellengang. Zwei Tage auf dem offenen Ozean, begleitet von Albatros-Schwärmen, die das Schiff scheinbar mühelos umkreisten.

Die erste Begegnung mit dem Eis

Der Moment, in dem man zum ersten Mal einen Eisberg sieht – einen echten, riesigen, blau schimmernden Eisberg –, bleibt für immer. Nicht weil man es erwartet. Sondern weil er viel größer ist, als man sich vorgestellt hat. Und stiller. Und älter – das Eis dieser Berge ist teilweise über 100.000 Jahre alt.

Pinguine, Wale und der Antarktis-Vertrag

Mit kleinen Zodiac-Booten landeten wir täglich an. Immer nur 100 Personen gleichzeitig, wie der Antarktis-Vertrag vorschreibt. Auf der King-George-Insel watschelten uns Königspinguine buchstäblich entgegen – sie kannten keine Angst, denn sie hatten noch nie gelernt, Menschen zu fürchten. In der Gerlache-Straße tauchten Buckelwale auf, meterweit, neben unserem Boot.

Top Sehenswürdigkeiten

Gerlache-Straße: Einer der spektakulärsten Meereskorridore der Welt – flankiert von Gletschern und Eisbergen, bevölkert von Walen. Deception Island: Aktiver Vulkan mit einer riesigen Caldera – man kann in vulkanisch erwärmtem Wasser am Rand der Antarktis schwimmen. Neko Harbour: Einer der schönsten Kontinentallandungen der Antarktischen Halbinsel – mit direktem Blick auf brechende Gletscher. Paradise Bay: Zu Recht so benannt – eine Bucht aus Eis, Stille und Schönheit, die sprachlos macht. Pinguinkolonien: Adélie-, Kinnriemen- und Macaroni-Pinguine – jede Art mit eigenem Charakter und unerschrockener Neugier.

Häufige Fragen

Von wo reist man zur Antarktis ab?

Abfahrtshafen ist Ushuaia in Argentinien, die südlichste Stadt der Welt. Wir organisieren die gesamte Anreise inklusive Zwischenstopp in Buenos Aires.

Was zieht man in der Antarktis an?

Wir stellen Leihausrüstung zur Verfügung: wasserdichte Expeditionsjacke, Gummistiefel und Schwimmweste. Darunter empfehlen wir Lagen-Kleidung. Eine Packliste erhalten Sie nach der Buchung.

Wie lange dauert eine Antarktis-Expedition?

Unsere klassischen Programme dauern 11–14 Tage ab/bis Ushuaia. Für die Gesamtreise (inkl. Anreise) sollten Sie 16–18 Tage einplanen.

Kreuzfahrten anfragenOzeanien-Reisen

„Um 23 Uhr saßen wir am Lagerfeuer, die Hände um heiße Schokolade gewärmt. Dann rief jemand: ‚Schaut nach oben.' Was folgte, lässt sich nicht beschreiben."

Die Aurora Borealis ist eines der wenigen Naturphänomene, das die eigene Erwartung regelmäßig übertrifft. Man hat Fotos gesehen, Videos geschaut, Berichte gelesen. Und dann steht man draußen in der Kälte, und der Himmel fängt an zu tanzen – und alle Vorbereitung zählt nichts mehr.

Tromsø, 350 Kilometer nördlich des Polarkreises, ist unsere bevorzugte Basis für Nordlicht-Reisen. Die Stadt hat den Charme eines großen norwegischen Dorfs: gemütliche Holzhäuser, ein paar tausend Einwohner, eine Mischung aus Studenten, Wissenschaftlern und leidenschaftlichen Outdoor-Menschen. Und im Winter eine Polarnacht, die täglich nur zwei bis drei Stunden diffuses Dämmerungslicht erlaubt.

Die Jagd nach dem Licht

Nordlichter erscheinen nicht auf Abruf. Sie brauchen klaren Himmel, hohe Sonnenaktivität und ein bisschen Glück. Deshalb nutzen wir bei unseren Reisen sogenannte „Northernlight Chases" – wir fahren im Kleinbus dorthin, wo die Wettervorhersage den klarsten Himmel zeigt. Unsere Guides sind erfahrene Jäger: Sie lesen die Wetterdaten wie andere Menschen ihre E-Mails.

Was man sonst noch erlebt

Neben der Nordlichtjagd bieten unsere Tromsø-Reisen: Schlittenhunde-Touren, bei denen man selbst als Musher den Schlitten lenkt; Rentierfarmen der Sámi, wo man mehr über die Urkultur Nordskandinaviens lernt als in jedem Museum; und tägliche Dämmerungsspaziergänge durch eine Winterlandschaft, die einen ruhiger werden lässt als jede Meditation.

Top Sehenswürdigkeiten

Tromsø Domkirche: Die nördlichste Kathedrale der Welt, erbaut 1861 – Holzbau inmitten arktischer Kulisse. Eismeerkathedrale (Ishavskatedralen): Ikonischer Dreiecksbau mit überwältigendem Buntglasfenster über dem Fjord. Polarmuseum: Die Geschichte der Arktisexpeditionen, von Amundsen bis Nansen. Lyngen Alps: Skigebiet mit Fjordblick – bei Tageslicht atemberaubend, bei Polarlicht sagenhaft. Schlittenhund-Camp: Außerhalb der Stadt, mit Hunderten von Alaskan Huskies – ein Erlebnis für alle Sinne.

Häufige Fragen

Wann ist die beste Zeit für Nordlichter in Tromsø?

Von Oktober bis März. Der beste Zeitraum ist Januar bis Februar: stabile Kälte, hohe Nordlichtaktivität, gute Chancen auf klare Nächte. Wir planen mindestens 5–6 Nächte ein.

Muss man kältefest sein?

Man sollte sich auf -10 bis -20 Grad einstellen können. Mit der richtigen Kleidung ist das kein Problem – und das Naturerlebnis macht jede Kälte vergessen. Wir geben eine detaillierte Packliste.

Wie lange dauert eine Tromsø-Reise?

Wir empfehlen 6 Übernachtungen – das gibt genug Nächte für die Nordlichtjagd plus Tagesprogramm.

Nordlicht-ReisenEuropa-Reisen

„Portugal ist das Land der Sehnsüchte. Die Portugiesen haben sogar ein Wort dafür: Saudade. Wer das Land besucht, versteht es sofort."

Ende Februar landeten wir in Lissabon bei frühlingshaften zwanzig Grad. Während der Rest Europas noch im Wintergrau steckte, blühten hier bereits Mimosen und Mandelbäume. Portugal empfängt seine Gäste mit einer Wärme, die nicht nur klimatisch gemeint ist.

Lissabon ist eine Stadt auf sieben Hügeln – was konkret bedeutet, dass man hier viel läuft, viel schwitzt und dafür mit Ausblicken belohnt wird, die jeden Schweißtropfen wert sind. Vom Miradouro da Graça schaut man über ein Meer aus ockerfarbenen Dächern, blauen Azulejo-Kacheln und dem silbernen Band des Tejo in der Ferne.

Alfama und der Fado

Das Alfama-Viertel ist Lissabons Seele: enge Gassen, Wäsche zwischen den Häusern, der Geruch nach gebratenem Stockfisch und das klagende Lied des Fado, das aus einer offenen Tür dringt. Fado ist kein Folklore-Spektakel für Touristen – er ist Ausdruck der portugiesischen Weltwahrnehmung, melancholisch und trotzig zugleich. Wir besuchen kleine, echte Fado-Häuser, weit abseits der Touristenrouten.

Das Dourotal – Weinwelt aus einer anderen Zeit

Nördlich von Porto liegt das Dourotal, eines der ältesten Weinanbaugebiete der Welt und UNESCO-Welterbe. Die terrassierten Hänge, die sich spiegelbildlich im Fluss abzeichnen, die kleinen Quintas, die ihren Portwein noch in Lagerhallen in Vila Nova de Gaia reifen lassen – das ist Portugal von seiner ursprünglichsten Seite. Wir besuchten das Weingut Quinta da Pacheca, tranken alten Vintage-Port bei Sonnenuntergang und verstanden: Wein ist hier kein Produkt, sondern eine Lebensphilosophie.

Top Sehenswürdigkeiten

Mosteiro dos Jerónimos (Lissabon): UNESCO-Welterbe und Meisterwerk der manuelinischen Architektur – Portugals Antwort auf die Gotik. Cabo da Roca: Der westlichste Punkt Kontinentaleuropas – wo Europa buchstäblich aufhört. Palácio Nacional de Sintra: Märchenhaftes Bergschloss über Lissabon im UNESCO-Welterbe Sintra. Porto Altstadt (Ribeira): Farbige Häuser am Douro, Port-Weinkeller, berühmte Buchhandlung Livraria Lello. Dourotal: Terrassierte Weinberge, beste Reisezeit Herbst – mit der Vintagebahn durch das Tal. Batalha-Kloster: Gotisches Weltwunder, errichtet nach dem Sieg von Aljubarrota 1385.

Häufige Fragen

Lissabon oder Porto – welche Stadt zuerst?

Wir empfehlen, mit Lissabon zu beginnen und in Porto zu enden – so reist man dem Fluss entgegen und erschließt das Land von Süd nach Nord. Die Zugfahrt entlang der Küste ist wunderschön.

Ist Portugal teuer?

Portugal ist im europäischen Vergleich noch immer moderat. Gute Restaurants, lokaler Wein und Unterkünfte sind deutlich günstiger als in Westeuropa – bei ähnlicher oder höherer Qualität.

Welche Reisedauer empfehlen Sie für Portugal?

Für eine Reise von Lissabon durch das Landesinnere bis Porto empfehlen wir 10–12 Tage. So bleibt Zeit für die Städte, das Dourotal, Fátima und die Küste.

Portugal-ReisenStudienreisen

„Im Oman werden Gäste mit Datteln und Kaffee begrüßt. Nicht symbolisch – wirklich. Man setzt sich hin, isst, trinkt, und der Gastgeber fragt: Wie kann ich helfen?"

Der Oman ist der Nahe Osten, wie er sein sollte: ohne den Hochglanztouristmus der Emirate, ohne politische Spannungen, ohne das Gefühl, Kulisse zu sein. Hier fühlt man sich willkommen – auf eine echte, bodenständige Art.

Maskat, die Hauptstadt, überrascht mit einer Mischung aus altorientalischem Flair und moderner Infrastruktur. Die weiß getünchten Häuser, das tiefblaue Meer, die Festung Mirani auf dem Felsen – das ist kein Touristenbild, das ist der Alltag dieser Stadt. Wir begannen unsere Reise mit einem Besuch der Sultan-Qabus-Moschee, einer der schönsten der Welt. Der Teppich im Hauptgebetsraum ist der größte handgeknüpfte Teppich der Erde.

Wüste und Wadis

Von Maskat führte uns die Reise ins Landesinnere: zunächst ins Hajar-Gebirge mit dem Dorf Nizwa, wo auf dem Freitagsmarkt noch echte Viehauktionen stattfinden. Dann tiefer in die Wüste – in die Wahiba Sands, ein Dünengebiet von der Größe der Schweiz. Wir übernachteten in einem Beduinen-Camp unter dem Sternenhimmel, ritten auf Kamelen zum Sonnenuntergang und aßen frisch gegrillten Fisch am Lagerfeuer.

Wadi Shab – das türkisfarbene Wunder

Das Wadi Shab ist einer jener Orte, die auf keiner Reise nach Oman fehlen dürfen. Man wandert eine Stunde durch eine enge Schlucht, springt von Felsbrocken zu Felsbrocken, und plötzlich liegt vor einem ein türkisfarbener Naterpool, der in eine Felshöhle führt. Das Wasser ist klar, kühl und von einer Schönheit, die einen kurz den Atem verschlägt.

Top Sehenswürdigkeiten

Sultan-Qabus-Moschee (Maskat): Architektonisches Meisterwerk mit dem weltgrößten handgeknüpften Teppich. Festung Nizwa: Mächtigste Festungsanlage Omans, Mittelpunkt des omanischen Widerstands. Wahiba Sands: Endloses Dünengebiet – Übernachtung im Beduinen-Camp inklusive Sonnenuntergang vom Sandhügel. Wadi Shab: Spektakuläre Wanderschlucht mit türkisblauen Naturpools. Sur: Traditionelle Dhow-Werft – hier werden noch heute hölzerne Segelschiffe nach alten Methoden gebaut. Mutrah-Souk (Maskat): Ältester Basar des Landes – Weihrauch, Silberschmuck und Gewürze in engen Gassen.

Häufige Fragen

Wann ist die beste Reisezeit für den Oman?

Oktober bis März – die Temperaturen liegen dann zwischen 20 und 30 Grad. Im Sommer (Juni–September) kann es im Landesinneren über 50 Grad heiß werden.

Braucht man ein Visum für den Oman?

Deutsche, Österreicher und Schweizer erhalten ein E-Visum on Arrival. Wir unterstützen Sie bei der Beantragung und informieren über aktuelle Einreisebestimmungen.

Wie konservativ ist der Oman?

Der Oman ist moderat und tolerant gegenüber westlichen Touristen. In Moscheen und traditionellen Bereichen sollte man bedeckende Kleidung tragen. Wir informieren Sie vorab über alle relevanten Gepflogenheiten.

Nahost-ReisenStudienreisen

„Grönland ist nicht einfach groß. Es ist unvorstellbar groß. Der Eisschild bedeckt 80 Prozent des Landes und ist stellenweise drei Kilometer dick."

Wer nach Grönland fährt, verlässt die kartographierbare Welt. Nicht weil es keine Landkarten gibt – sondern weil Grönland sich jedem Maßstab widersetzt. Reykjavik ist von Nuuk, der Hauptstadt, weiter entfernt als Frankfurt von Moskau. Die Insel hat 56.000 Einwohner. Auf einer Fläche, die dreimal so groß ist wie Deutschland.

Wir bereisten die Westküste Grönlands, von Kangerlussuaq im Süden bis zur Disko-Bucht im Norden – jener Gegend, aus der die Eisberge kommen, die den Nordatlantik bevölkern und manchmal, in wärmeren Zeiten, bis an die Küste Neufundlands treiben. Ilulissat, das kleine Fischerstadt an der Disko-Bucht, liegt neben dem aktivsten Gletscher der nördlichen Hemisphäre: dem Sermeq Kujalleq, der täglich riesige Eismassen ins Meer entlässt.

Das ewige Eis hautnah

Wir wanderten auf dem Eisfjord-Pfad von Ilulissat – ein UNESCO-Welterbe-Wanderweg, der an der Küste entlangführt und Blicke auf eine Eislandschaft freigibt, die einem die Sprache verschlägt. Zwischen haushohen Eisbergen kreisten Arktisseeschwalben, tauchten Robben, sprangen Wale. Es gibt auf der Erde wenige Orte, an denen man die Zeit so deutlich vergessen kann.

Top Sehenswürdigkeiten

Ilulissat Eisfjord (UNESCO): Einer der produktivsten Gletscher der Erde – majestätische Eisberge, so weit das Auge reicht. Disko-Insel: Einsamste Insel der Disko-Bucht, mit Heiß-Quellen, Basaltfelsen und Waldlandschaften. Russell-Gletscher: Fußmarsch auf das Inlandeis – eines der eindrücklichsten Naturerlebnisse überhaupt. Nuuk: Kleinste Hauptstadt der Welt mit überraschend lebendigem Kulturleben und dem Grönland Nationalmuseum. Hundeschlittenfahrten: In Sisimiut oder Ilulissat – die traditionelle Fortbewegungsart der Inuit, heute Erlebnis und Kulturgut zugleich.

Häufige Fragen

Wie kommt man nach Grönland?

Meist über Kopenhagen oder Reykjavik – Air Greenland fliegt direkt nach Nuuk, Kangerlussuaq und Ilulissat. Wir organisieren die gesamte Reiseroute.

Ist Grönland auch im Sommer bereisbar?

Ja – Sommer (Juni–August) ist die Hauptreisezeit. Das Mitternachtssonnenlicht schafft surreale Stimmungen und erlaubt lange Wanderungen. Im Winter sind Hundeschlittentouren und Nordlichter möglich.

Was kostet eine Grönland-Reise?

Grönland ist eines der teureren Reiseziele – Flüge, Unterkunft und lokale Transfers sind kostspielig. Eine Woche mit allem inklusive beginnt bei ca. 4.000 € p. P. Sprechen Sie uns für ein Angebot an.

Amerika & ArktisExpeditionskreuzfahrten

„Japan ist das einzige Land, das ich nach drei Wochen verlassen habe und sofort wieder zurück wollte. Nicht weil ich etwas vergessen hatte. Weil ich verstanden hatte, dass ich zu wenig gesehen hatte."

Japan ist ein Land der Paradoxien: uralte Tempel neben futuristischen Hochhäusern, stille Zen-Gärten neben überfüllten Metros, formelle Etikette neben anarchischer Popkultur. Wer versucht, Japan in einer einzigen Formel zu fassen, scheitert. Das ist das Schöne daran.

Unsere Studienreise begann in Tokio – einer Stadt, die bei der ersten Begegnung erschlägt und bei der zweiten fasziniert. Elf Millionen Menschen im Kernbereich, dreißig Millionen in der Metropolregion, und dennoch: kein Lärm, keine Aggression, kein Müll auf den Straßen. Japan funktioniert nach einem ungeschriebenen Regelwerk sozialer Harmonie, das westliche Reisende zunächst staunen und dann nachdenken lässt.

Kyoto – das Herz des alten Japan

Kyoto war über tausend Jahre die kaiserliche Hauptstadt. Heute ist die Stadt ein lebendiges Museum: 1.600 buddhistische Tempel, 400 schintoistische Schreine, 17 UNESCO-Welterbestätten. Wir verbrachten vier Tage hier und kratzen gerade einmal an der Oberfläche. Der Kinkaku-ji (Goldener Pavillon), der Arashiyama Bambushain, der Fushimi Inari-Schrein mit seinen tausenden roten Torii-Toren – das sind keine Fotos, das sind Erlebnisse.

Hiroshima und Nara

Ein Besuch in Hiroshima ist unausweichlich und notwendig. Die Stadt, die 1945 unter der Atombombe begraben wurde, ist heute eine lebendige, offene Metropole – und ihr Friedensmuseum eines der erschütterndsten und wichtigsten Mahnmale der Menschheitsgeschichte. Danach: Nara, wo zahme Hirsche frei durch die Parkanlagen streifen und einen, wenn man Glück hat, am Ärmel zupfen.

Top Sehenswürdigkeiten

Fushimi Inari (Kyoto): Zehntausende rote Torii-Tore, die sich den Berg hinaufschlängeln – am frühen Morgen fast menschenleer. Tsukiji Fischmarkt (Tokio): Früh um 5 Uhr – die Welt des japanischen Fischs in all ihrer Intensität. Hiroshima Peace Memorial: UNESCO-Welterbe und Erinnerung an die Schrecken des Krieges – Pflichtprogramm. Nara Deer Park: Heilige Rehe streifen frei herum – eine der surrealsten und charmantesten Szenerien Japans. Hakone: Fuji-Blick, heiße Quellen (Onsen), Skulpturenpark – der perfekte Ausgleich nach der Großstadt. Shirakawa-go: UNESCO-Dorf mit traditionellen Gasshō-zukuri-Häusern im Schnee – wie aus einem anderen Jahrhundert.

Häufige Fragen

Wie lange sollte eine Japan-Reise dauern?

Mindestens 14–16 Tage für Tokio, Kyoto, Hiroshima und Nara. Japan ist ein Land, in dem man täglich Neues entdeckt – kürzer zu reisen, wäre eine verpasste Chance.

Wann ist die beste Reisezeit für Japan?

Kirschblüte (Ende März bis Mitte April) und Herbstlaub (Oktober–November) gelten als die schönsten Zeiten. Frühbucher sollten sich 6–8 Monate im Voraus anmelden.

Spricht man in Japan Englisch?

In touristischen Bereichen gut. Unsere Reiseleiter sprechen Japanisch oder arbeiten mit erstklassigen lokalen Guides zusammen, die auch die kleinen Geschichten hinter den Sehenswürdigkeiten kennen.

Japan & Asien-ReisenStudienreisen

„Die amerikanische Ostküste ist kein Reiseziel. Sie ist ein Kapitel der Weltgeschichte – und Sie können darin spazieren gehen."

Von Boston nach Washington D.C. – diese Strecke folgt der Urader amerikanischen Geschichte. Hier wurde die amerikanische Demokratie geboren, hier schlug das Herz der Unabhängigkeitsbewegung, hier entstanden die Institutionen, die die westliche Welt bis heute prägen.

Boston ist der Anfang. Die Freedom Trail führt durch die Stadt und verbindet siebzehn historische Stätten: das Granary Burial Ground, wo Paul Revere begraben liegt; die Old South Meeting House, wo 1773 die Boston Tea Party ausgerufen wurde; das Paul Revere House, das älteste Gebäude Bostons. Geschichte zum Anfassen, mitten in einer lebendigen Universitätsstadt.

New York – die Stadt, die niemals schläft

Über New York ist alles gesagt – und nichts reicht aus, es zu beschreiben. Wir verbringen drei Tage in der Stadt und fokussieren bewusst nicht auf die Sehenswürdigkeiten allein, sondern auf die Geschichte der Einwanderung (Ellis Island, Lower East Side Tenement Museum), die Architektur (High Line, Chrysler Building, die begehbaren Dächer) und die kulturellen Institutionen (Metropolitan Museum, MoMA, Brooklyn Museum).

Washington D.C. – Hauptstadt der Demokratie

Die Mall, der Lincoln Memorial, das Capitol, das Holocaust Museum, die Smithsonian Institution – Washington ist eine Stadt der großen Gesten und der ehrenwerten Absichten. Wir besichtigen auch Georgetown, das älteste Viertel der Stadt, und das National Portrait Gallery, das durch seinen lichtdurchfluteten Innenhof zu den schönsten Museen der Welt gehört.

Top Sehenswürdigkeiten

Freedom Trail (Boston): 2,5 Meilen amerikanische Gründungsgeschichte zu Fuß. Ellis Island (New York): Das Einwanderungsmuseum erzählt die Geschichte der amerikanischen Nation. The High Line (New York): Umgewidmete Hochbahn als Park – New Yorks schönster Spazierweg. Lincoln Memorial (Washington): Marmortempel für einen der größten Präsidenten – mit dem Echo von Martin Luther King. Smithsonian Museums (Washington): Neun Museen gratis – Luft- und Raumfahrt, Naturkunde, amerikanische Geschichte. Montréal (optional): Frankreichs Gegenstück in Nordamerika – bilinguale Metropole mit lebendigem Kulturleben.

Häufige Fragen

Wie reist man zwischen Boston, New York und Washington?

Am besten mit dem Amtrak-Zug – schnell, komfortabel und man sieht die Landschaft. Zwischen New York und Washington dauert es 2,5 Stunden mit dem Acela Express.

Wann sollte man die Ostküste besuchen?

Frühling (April–Mai) und Herbst (September–Oktober) sind ideal. Der New England Fall Foliage im Oktober ist legendär – die Wälder Neuenglands färben sich rot, orange und gold.

Ist die USA-Reise auch für ältere Reisende geeignet?

Ja – alle Städte sind sehr gut erschlossen. Wir achten auf barrierefreie Routen und angemessenes Reisetempo. Die öffentlichen Museen in Washington sind komplett kostenlos.

Amerika-ReisenStudienreisen

„Vor den Pyramiden von Gizeh versteht man zum ersten Mal, was das Wort ‚überwältigend' wirklich bedeutet. Kein Foto, kein Film, kein Buch bereitet einen vor."

Ägypten ist die Mutter aller Kulturreisen. Fünftausend Jahre Geschichte verdichten sich in einem Land von der Größe Deutschlands und Frankreichs zusammen – an einem Fluss, dem Nil, der das Leben hier erst möglich macht und heute noch die Achse der Welt zu sein scheint.

Kairo ist der Einstieg – und eine Herausforderung. Zwanzig Millionen Menschen, ein Verkehr, der keine Regeln zu kennen scheint, ein Lärm, der tagsüber nie aufhört. Und inmitten dieser modernen Metropole: die Pyramiden von Gizeh. Sie stehen am Stadtrand. Man fährt mit dem Taxi hin. Und plötzlich sind sie da – größer als alles, was man je gesehen hat, und älter als alles, was man sich vorstellen kann.

Das Ägyptische Museum und das Grand Egyptian Museum

Das alte Ägyptische Museum am Tahrir-Platz beherbergt Tutanchamuns Goldmaske und zehntausende weitere Artefakte in einem chaotisch-wunderbaren Nebeneinander. Das neue Grand Egyptian Museum am Fuße der Pyramiden ist eines der größten und modernsten Museen der Welt – mit dem vollständigen Schatz Tutanchamuns, erstmals vollständig zugänglich.

Nilkreuzfahrt – Luxor und Aswan

Eine Nilkreuzfahrt ist Pflicht. Zwischen Luxor und Aswan gleitet man an jahrtausendealten Tempelanlagen vorbei, die sich im abendlichen Sonnenlicht in Gold verwandeln. Das Karnak-Tempel-Areal ist das größte Freilichtmuseum der Welt. Abu Simbel, die riesigen Felsentempel Ramses' II., sind ein Monument menschlicher Hybris und menschlichen Könnens zugleich.

Top Sehenswürdigkeiten

Pyramiden von Gizeh: Das einzige noch erhaltene Weltwunder der Antike – bei Sonnenaufgang ohne Touristenmassen. Grand Egyptian Museum: Das neueste und größte Ägyptologiemuseum der Welt, direkt neben den Pyramiden. Karnak-Tempel (Luxor): 2 km² Tempelgelände – 2.000 Jahre Baugeschichte auf einen Blick. Tal der Könige: Die Gräber der Pharaonen – darunter das berühmte Grab Tutanchamuns. Abu Simbel: Felsentempel Ramses' II. am Nassersee – bei Sonnenaufgang ein unvergesslicher Anblick. Islamisches Kairo: Mittelalterliche Moscheen, Basare und die Al-Azhar-Universität – eines der ältesten Lernzentren der Welt.

Häufige Fragen

Wann ist die beste Reisezeit für Ägypten?

Oktober bis April – die Temperaturen sind dann erträglich (20–30 Grad). Im Sommer ist es in Luxor und Aswan unerträglich heiß (45–50 Grad).

Ist Ägypten sicher?

Die touristischen Regionen – Kairo, Luxor, Aswan, Hurghada – sind gut gesichert und seit Jahren problemlos zu bereisen. Wir informieren Sie über aktuelle Lageberichte.

Sollte man die Nilkreuzfahrt im Programm haben?

Unbedingt. Die Fahrt zwischen Luxor und Aswan auf einem kleinen Kreuzfahrtschiff ist eine der schönsten Reiseformen, die Ägypten zu bieten hat – und verbindet mehrere Weltwunder auf einer Route.

Ägypten & AfrikaNilkreuzfahrten

„Irland regnet. Das steht fest. Aber der Regen macht die Farben satter, die Luft frischer und die Pubs gemütlicher. Man lernt, ihn zu lieben."

Irland ist ein Land, das seine Besucher langsam verführt. Nicht mit dramatischen Monumental-Sehenswürdigkeiten wie in anderen Ländern, sondern mit Stimmungen: dem Licht über den Cliffs of Moher kurz vor dem Regen, dem Klang einer Tin Whistle in einem Pub in Doolin, dem Grün der Wiesen, das nach einem Schauer leuchtet wie grünes Feuer.

Wir bereisten Irland auf dem Wild Atlantic Way, dem berühmtesten Küstenweg Europas, der sich 2.500 Kilometer von Donegal bis Cork an der Atlantikküste entlangschlängelt. Die Landschaft wechselt von wildromantischen Fjorden im Norden zu sanften Hügeln in Kerry, von schroffen Klippen in Clare zu kleinen Fischerorten in Connemara.

Cliffs of Moher

Die Klippen von Moher sind das bekannteste Naturdenkmal Irlands – und das aus gutem Grund. Zweihundert Meter senkrecht abfallende Felswände, der Atlantik darunter, der Himmel in ständigem Wandel. Wir besuchten sie früh morgens, bevor die Touristenbusse kamen, und hatten eine halbe Stunde fast allein mit den Klippen und dem Wind.

Irische Geschichte und Kultur

Irlands Geschichte ist eine Geschichte des Widerstands: gegen britische Kolonialherrschaft, gegen die Große Hungersnot von 1845, gegen die Unterdrückung der eigenen Sprache und Kultur. Das Book of Kells im Trinity College Dublin, die Newgrange-Grabhügel (älter als Stonehenge), die Aran Islands mit ihrer urtümlichen Lebensweise – sie alle erzählen von einer Kultur, die sich gegen alle Widerstände behauptet hat.

Top Sehenswürdigkeiten

Cliffs of Moher: 200 m hohe Klippen über dem Atlantik – Irlands spektakulärste Naturkulisse. Book of Kells (Dublin): Illuminiertes Evangeliar aus dem 9. Jahrhundert im Trinity College – eines der bedeutendsten Bücher der Welt. Ring of Kerry: Legendäre Küstenroute um die Halbinsel Iveragh – atemberaubende Landschaft. Newgrange: Steinzeitliches Megalithgrab, älter als die Pyramiden – UNESCO-Welterbe. Rock of Cashel: Mittelalterliche Festungsanlage auf einem Felsen – König der irischen Ruinen. Connemara National Park: Moor, Heide, Berge und das unvergessliche irische Licht.

Häufige Fragen

Regnet es wirklich so viel in Irland?

Ja – und der Regen gehört zur Erfahrung. Mit wasserdichter Kleidung ist er kein Problem. Die beste Reisezeit ist Mai bis September, aber schöne Tage gibt es das ganze Jahr über.

Wie reist man in Irland am besten?

Mit dem Bus oder Mietwagen entlang der Küstenstraßen. Wir nutzen für unsere Gruppen Kleinbusse mit erfahrenen irischen Guides, die die Straßen und Geschichten des Landes in- und auswendig kennen.

Wie lange sollte eine Irland-Reise dauern?

8–10 Tage für eine gute Runde durch Dublin, die Westküste und Kerry. Für den kompletten Wild Atlantic Way sollte man 14 Tage einplanen.

Irland-ReisenStudienreisen

„Jerusalem ist die einzige Stadt der Welt, in der drei Weltreligionen auf wenigen Quadratkilometern ihre heiligsten Orte vereinen. Das schafft Spannung – und eine Tiefe, die ihresgleichen sucht."

Israel ist kein einfaches Reiseziel. Die politische Situation, die religiöse Komplexität, die Vielschichtigkeit der Geschichte – das alles macht eine Reise hierher zu einer emotionalen Herausforderung. Und gleichzeitig zu einer der reichhaltigsten Reiseerfahrungen, die man machen kann.

Wir begannen in Tel Aviv – einer modernen, liberalen, pulsierenden Mittelmeerstadt, die kaum weniger als das genaue Gegenteil Jerusalems ist. Die Strandpromenade, die Märkte des Karmel-Markts, die weiße Stadt des Bauhaus-Viertels (UNESCO-Welterbe) – Tel Aviv ist jung, entspannt und überraschend europäisch.

Jerusalem – wo Geschichte greifbar wird

In der Altstadt Jerusalems drängen sich auf wenigen Quadratkilometern die wichtigsten Stätten dreier Religionen: die Klagemauer, der Felsendom, die Grabeskirche. Wir verbrachten zwei Tage hier, begleitet von einem Theologen, der die Geschichte jedes Steins kennt. Es gibt kaum einen Ort, an dem Vergangenheit und Gegenwart, Glaube und Politik, Liebe und Konflikt so untrennbar miteinander verwoben sind.

Das Tote Meer und Masada

Das Tote Meer liegt 430 Meter unter dem Meeresspiegel – der tiefste Punkt der Erde. Schwimmen hier ist eine Herausforderung: Man versinkt nicht, egal wie sehr man es versucht. Das salzige Wasser trägt einen wie eine Hand. Masada, die Felsenfestung Herodes' des Großen, überragt das Tote Meer aus dramatischer Höhe. Dort, wo 73 n. Chr. die letzten jüdischen Aufständischen einen letzten Widerstand leisteten, versteht man Israels modernen Lebenswillen tiefer.

Top Sehenswürdigkeiten

Klagemauer (Jerusalem): Letztes Überbleibsel des Zweiten Tempels – heiligster Ort des Judentums. Grabeskirche: Die Stätte von Kreuzigung, Grablegung und Auferstehung Jesu – eines der meistbesuchten christlichen Heiligtümer. Felsendom: Muslimisches Heiligtum auf dem Tempelberg – goldene Kuppel als Ikone Jerusalems. Yad Vashem: Holocaust-Gedenkstätte und Museum – erschütternd, notwendig, unausweichlich. Masada: Herodespalast auf einem Tafelberg – mit spektakulärem Blick über die Wüste. Kapernaum/Nazareth: Biblische Stätten im Galil – wo Jesus lehrte und lebte.

Häufige Fragen

Ist Israel trotz der politischen Lage bereisbar?

Wir verfolgen die Sicherheitslage kontinuierlich und entscheiden kurzfristig, ob Reisen durchgeführt werden. In stabilen Perioden ist Israel ein sicheres und gastfreundliches Reiseland. Bitte fragen Sie uns nach dem aktuellen Stand.

Wer begleitet uns in Israel?

Wir arbeiten mit lizenzierten israelischen Guides zusammen, die oft auch theologisch oder archäologisch ausgebildet sind. Für unsere Studienreisen wählen wir Menschen aus, die alle drei Religionen kennen und fair darstellen.

Gibt es spezielle Gepflogenheiten, die man beachten sollte?

An heiligen Stätten bedeckende Kleidung. Der Freitagabend (Shabat) beginnt vor Sonnenuntergang – dann schließen viele Geschäfte. Wir informieren Sie vorab über alle wichtigen Regeln.

Israel & NahostStudienreisen

„Petra sieht man zuerst durch einen langen Felsspalt – den Siq. Man geht, biegt um eine letzte Kurve, und dann steht er da: der Schatz. Rosa Sandstein, zwei Stunden Morgenlicht, und absolute Stille."

Jordanien ist eines der friedlichsten und gastfreundlichsten Länder des Nahen Ostens – und eines der unterschätztesten. Zwischen Felsentempeln, Wüstenweiten und dem tiefsten Salzsee der Erde wartet ein Land, das Besucher regelmäßig überrascht.

Amman, die Hauptstadt, ist der Einstieg: eine Stadt auf sieben Hügeln, modern und antik, mit einer Zitadelle aus römischer Zeit im Herzen und einer Altstadt, in der man den besten Hummus seines Lebens essen wird. Von Amman führten uns die Wege nach Süden – durch das Hochland von Moab, das biblische Land östlich des Jordans, das man auf ewig mit diesen schroffen, purpurnen Felsen verbindet.

Petra – das achte Weltwunder

Petra wurde von den Nabatäern in die rosafarbenen Sandsteinfelsen gehauen, vor 2.000 Jahren. Die Felsenstadt ist gigantisch – über 800 registrierte Bauwerke auf 264 Quadratkilometern. Der Schatz (Al-Khazneh) ist das berühmteste, aber bei weitem nicht das eindrucksvollste: Das Kloster (Ad-Deir), hoch oben auf einem Berg, nach einem einstündigen Aufstieg, übertrifft ihn an Größe und Stille bei weitem.

Wadi Rum – Mars auf Erden

Das Wadi Rum ist eine Mondlandschaft in Scharlachrot. Riesige Sandsteinfelsen ragen aus orangefarbenem Sand, die Stille ist absolut, und der Himmel bei Nacht zeigt mehr Sterne, als man für möglich hält. Wir übernachteten in einem Beduinen-Camp, fuhren bei Sonnenuntergang durch die Wüste und verstanden, warum T. E. Lawrence (Lawrence von Arabien) schrieb, Wadi Rum sei „weit und genau und Gott".

Top Sehenswürdigkeiten

Petra (Al-Khazneh): Nabatäische Felsenstadt – eines der Neuen Weltwunder und UNESCO-Welterbe. Wadi Rum: Wüstenlandschaft wie von einem anderen Stern – Jeep-Touren und Beduinen-Übernachtung. Jerash: Besterhaltene römische Provinzstadt außerhalb Italiens – beeindruckende Kolonnaden und Theater. Totes Meer: Grenzüberschreitend mit Israel – das salzigste Gewässer der Erde, 430 m unter dem Meeresspiegel. Madaba: Die byzantinische Mosaikkarte Palästinas aus dem 6. Jahrhundert – älteste Karte des Heiligen Landes. Mount Nebo: Wo Mose das Gelobte Land erblickte – mit Panoramablick über den Jordan bis Jerusalem.

Häufige Fragen

Wie lange sollte man für Petra einplanen?

Mindestens zwei volle Tage. Petra ist riesig – wer nur einen halben Tag hat, sieht nur den Schatz und verpasst 90 % der Anlage.

Ist Jordanien sicher?

Jordanien gilt als eines der sichersten Reiseländer im Nahen Osten und hat eine stabile politische Lage. Das Auswärtige Amt stuft das Land als weitgehend sicher ein.

Kann man Jordanien mit Israel kombinieren?

Ja – der Grenzübergang Allenby-Brücke (King Hussein Bridge) ist für Touristen zugänglich. Wir bieten kombinierte Israel-Jordanien-Reisen an.

Jordanien-ReisenStudienreisen

„Mexiko ist lauter, farbenprächtiger und vielschichtiger als jedes andere Land Nordamerikas. Und die Pyramiden von Teotihuacán? Die machen einen schweigend klein."

Mexiko wird zu Unrecht von Klischees dominiert: Tequila, Sombreros, Strände. Das echte Mexiko ist ein Land mit 3.000 Jahren Hochkulturgeschichte, einer der vielfältigsten Biozonen der Erde und einer Gegenwart, die zwischen Tradition und Moderne, zwischen Stolz und Schmerz hin- und herpendelt.

Mexiko-Stadt ist der Einstieg und ein Kulturschock im besten Sinne: 21 Millionen Menschen, eine Altstadt auf den Überresten der aztekischen Hauptstadt Tenochtitlán, das weltbeste Nationalmuseum für Anthropologie und eine kulinarische Szene, die regelmäßig in den Top 5 der Welt rangiert. Das Anthropologiemuseum allein rechtfertigt die Reise.

Teotihuacán und die Azteken

50 Kilometer nördlich von Mexiko-Stadt liegt Teotihuacán – die „Stadt der Götter", erbaut vor 2.000 Jahren von einem Volk, dessen Namen wir nicht einmal kennen. Die Sonnenpyramide ist die drittgrößte der Welt. Wir bestiegen sie bei Sonnenaufgang, bevor die Tagesbesucher kamen, und standen auf ihrer Spitze in einer Stille, die den Lärm der Megastadt vergessen ließ.

Die Maya in Yucatán

Chichén Itzá, Uxmal, Tulum – die Maya-Stätten der Halbinsel Yucatán sind Pflichtprogramm. Chichén Itzá ist beeindruckend (und oft überfüllt), Uxmal ist schöner und ruhiger, Tulum liegt dramatisch auf Klippen über der Karibik. Wir verbinden die Tempelbesuche immer mit einer Einführung in die Maya-Astronomie und -Mathematik – ein Volk, das unabhängig von den Europäern die Null erfand und den präzisesten Kalender der vormodernen Welt entwickelte.

Top Sehenswürdigkeiten

Nationalmuseum für Anthropologie (Mexiko-Stadt): Das beste Museum Lateinamerikas – Maya, Azteken, Olmeken und 20 weitere Kulturen. Teotihuacán: Sonnen- und Mondpyramide einer rätselhaften Hochkultur. Chichén Itzá (Yucatán): Neues Weltwunder – Maya-Pyramide mit astronomischer Präzision. Uxmal: Weniger bekannt, schöner und ruhiger als Chichén Itzá – Palast des Gouverneurs als Highlight. Oaxaca: Kolonialstadt mit lebendiger indigener Kultur, weltbester Küche und Mezcal-Tradition. Palenque: Maya-Tempel im Regenwald – tropisch, geheimnisvoll, überwältigend.

Häufige Fragen

Ist Mexiko sicher für Touristen?

Touristisch erschlossene Regionen (Mexiko-Stadt, Yucatán, Oaxaca, Zentralmexiko) sind in der Regel sicher. Wir meiden problematische Regionen und arbeiten mit lokalen Sicherheitsberatern zusammen.

Wie lange sollte eine Mexiko-Reise dauern?

Mindestens 14–16 Tage für Mexiko-Stadt, Yucatán und eine weitere Region. Mexiko ist riesig – man braucht Zeit, um die Vielfalt zu erleben.

Welche Impfungen sind für Mexiko nötig?

Keine Pflichtimpfungen, aber wir empfehlen Typhus- und Hepatitis-A-Impfung sowie aktuellen Tetanus-Impfschutz. Bei Reisen in tropische Gebiete auch Malariaprophylaxe – konsultieren Sie Ihren Arzt.

Amerika-ReisenStudienreisen

„Neuseeland ist die Antwort auf die Frage, wie die Erde aussehen würde, wenn sie mit mehr Sorgfalt erschaffen worden wäre."

Neuseeland liegt am anderen Ende der Welt – und fühlt sich auch so an. Nicht weit, sondern anders. Eine Inselwelt, die noch vor 800 Jahren von Menschen unberührt war, die eine der jüngsten Besiedlungsgeschichten der Erde hat und gleichzeitig eine der ältesten Naturgeschichten: Vogelarten, die sich über Millionen Jahre ohne Fressfeinde entwickelt haben; Fjorde, die in der letzten Eiszeit geformt wurden; Vulkane, die noch aktiv sind.

Wir bereisten die Südinsel – die Naturinsel – und die Nordinsel, die Kulturinsel. Auf der Nordinsel liegt Auckland, die größte Stadt des Landes, und Rotorua, das geothermische Herz Neuseelands, wo die Erde kocht, stinkt und dampft. Hier leben die Māori in einer ihrer größten Konzentrationen, und wir verbrachten einen Abend mit einem Kulturabend, der kein Touristenprogramm war, sondern echte Begegnung.

Fiordland – der spektakulärste Nationalpark der Erde

Milford Sound ist Neuseelands berühmtester Fjord – zu Recht. Senkrecht abfallende Felswände, Wasserfälle, die in den Fjord stürzen, Delfine, die das Boot begleiten. Aber Doubtful Sound, der weniger bekannte Nachbar, ist noch eindrucksvoller: dreimal so lang, zehnmal so einsam. Wir verbrachten eine Nacht auf einem kleinen Schiff im Doubtful Sound und hörten zum ersten Mal seit Jahren nichts außer dem Regen auf dem Wasser.

Top Sehenswürdigkeiten

Milford Sound (Fiordland): Fjord der Superlative – UNESCO-Welterbe und eines der schönsten Naturwunder der Erde. Tongariro Alpine Crossing: Einer der besten Tagestouren der Welt – durch aktive Vulkanlandschaft. Rotorua: Geothermisch aktives Gebiet und Herz der Māori-Kultur. Abel Tasman National Park: Goldene Strände, türkisblaues Wasser, kayakbare Küste. Queenstown: Abenteuerhauptstadt der Welt – Bungeejumping, Skifahren, Weinberge und dramatische Bergkulisse. Franz-Josef-Gletscher: Einer der wenigen Gletscher, die bis zum Regenwald reichen – per Hubschrauber zugänglich.

Häufige Fragen

Braucht man in Neuseeland ein Mietauto?

Für die Südinsel ja – öffentliche Verkehrsmittel erreichen die schönsten Orte nicht. Für unsere Gruppenreisen nutzen wir komfortable Minibusse mit erfahrenen Guides.

Wann ist die beste Reisezeit für Neuseeland?

Neuseeland liegt auf der Südhalbkugel – der Sommer ist dort von Dezember bis März. Wir empfehlen November bis März für Wander- und Naturreisen.

Kann man Neuseeland mit Australien kombinieren?

Sehr gut – der Flug ist nur 3 Stunden. Wir bieten kombinierte Australien-Neuseeland-Reisen über 4 Wochen an, die beide Welten vereinen.

Neuseeland & OzeanienStudienreisen

„Italien ist das einzige Land, in dem man durch eine Stadt schlendern kann und dabei gleichzeitig die Antike, das Mittelalter, die Renaissance und die Gegenwart berührt – ohne es zu merken."

Kein anderes Land der Erde besitzt mehr UNESCO-Welterbestätten als Italien. Das ist keine touristische Marktingaussage – das ist die Folge einer 3.000-jährigen Anhäufung von Kunst, Architektur und Geschichte auf einem relativ kleinen Stück Erde. Wer in Italien reist, reist durch die Kulturgeschichte der westlichen Zivilisation.

Unsere Studienreisen durch Italien folgen keiner festen Route, sondern einem Thema: Mal ist es die Geschichte der Antike (Rom, Pompeji, Sizilien), mal die Renaissance (Florenz, Siena, Urbino), mal Musik und Oper (Mailand, Verona, Venedig), mal Kulinarik und Landschaft (Piemont, Umbrien, Apulien). Italien bietet für jedes Thema genug Stoff für ein ganzes Leben.

Rom – die ewige Stadt

Rom zu beschreiben ist unmöglich. Das Kolosseum, das Forum Romanum, das Pantheon, der Vatikan mit der Sixtinischen Kapelle – all das ist bekannt. Was weniger bekannt ist: die kleinen Kirchen in den Seitengassen, die ein Michelangelo-Gemälde oder ein Caravaggio beherbergen, ohne Schlange oder Warterei. Die überdachten Märkte wie den Campo de' Fiori. Die Trastevere-Gassen abends, wenn die Touristen weg sind.

Venedig – die unmögliche Stadt

Venedig sinkt. Das ist keine Metapher. Die Stadt versinkt langsam im Meer und verliert gleichzeitig ihre Einwohner – der Massentourismus hat die Altstadt zu einer Bühne gemacht. Und dennoch: Wer früh aufsteht, wer durch Gassen geht, die kein Reiseführer zeigt, wer ein kleines Konzert in einer Kirche besucht, der findet noch das Venedig jenseits der Touristenpost. Wir kennen diese Wege.

Top Sehenswürdigkeiten

Kolosseum (Rom): Das größte Amphitheater der Antike – bei Abendlicht ein unglaublicher Anblick. Uffizien (Florenz): Die bedeutendste Renaissance-Sammlung der Welt. Vatikan/Sixtinische Kapelle: Michelangelos Meisterwerk – atemberaubend trotz allem Touristenandrang. Pompeji: Die eingefrorene Stadt – eine Zeitreise in den ersten Jahrhundert n. Chr. Cinque Terre: Fünf Küstendörfer in der Ligurien – farbig, steil, unvergleichlich. Matera (Basilikata): UNESCO-Stadt in Höhlenwohnungen – älteste kontinuierlich bewohnte Stadt der Welt.

Häufige Fragen

Welche Region Italiens empfehlen Sie für eine erste Reise?

Rom und Florenz für Kunst und Geschichte, die Toskana für Landschaft und Kulinarik, Sizilien für Antike und Charakter. Für eine erste umfassende Reise: Rom – Florenz – Venedig in 10 Tagen.

Wann ist die beste Reisezeit für Italien?

April–Mai und September–Oktober. Im Sommer ist es in den Städten sehr heiß und sehr voll. Im Frühling und Herbst genießt man die Stätten mit weniger Menschen und angenehmeren Temperaturen.

Gibt es Regionen Italiens, die Sie besonders empfehlen?

Apulien – der Absatz des Stiefels – ist unser aktueller Geheimtipp: Trulli-Häuser, weißgekalkte Küstenstädte, fantastische Küche, wenig Tourismus. Sprechen Sie uns an.

Italien-ReisenStudienreisen

„Malta ist winzig. 316 Quadratkilometer. Und doch hat diese Insel mehr Geschichte pro Quadratmeter als die meisten Länder Europas."

Maltesische Geschichte ist eine Geschichte der Eroberungen: Phönizier, Römer, Araber, Normannen, Aragonesen, Johanniter, Franzosen, Briten. Jede Schicht hat Spuren hinterlassen, und auf dieser kleinen Insel sind sie alle noch sichtbar, überlagert und doch erkennbar.

Valletta, die Hauptstadt, ist eine der kleinsten Hauptstädte der Welt – und eine der vollständigsten Barockstädte Europas. 2018 war sie Kulturhauptstadt Europas. In ihrer Altstadt verläuft buchstäblich jede Straße entweder in Richtung Hafen oder weg davon – eine perfekt lesbare Gitterstruktur, gebaut von Johanniterrittern im 16. Jahrhundert.

Die Megalithtempel

Maltas älteste Sehenswürdigkeiten sind älter als Stonehenge und die Pyramiden: Die Megalithtempel der Insel, darunter Ħaġar Qim und Mnajdra, wurden um 3.500 v. Chr. erbaut – zu einer Zeit, als das Rad noch nicht erfunden war. Wie diese gewaltigen Steinblöcke bewegt wurden, ist bis heute ungeklärt. Was klar ist: Diese Menschen kannten Astronomie – die Tempel sind exakt auf den Sonnenaufgang bei Sommer- und Wintersonnenwende ausgerichtet.

Gozo und die Blaue Lagune

Maltas kleine Schwesterinsel Gozo ist ruhiger, grüner und in gewisser Weise ursprünglicher. Die Azurblaue Lagune auf der winzigen Insel Comino zwischen Malta und Gozo gehört zu den schönsten Badestellen des gesamten Mittelmeers – türkisblaues Wasser, weiße Kalkfelsen, und noch keine Überbauung.

Top Sehenswürdigkeiten

Valletta (UNESCO): Kompakteste Barockhauptstadt Europas – Grand Harbour, St. John's Co-Cathedral, Oberbarrakka-Gärten. Megalithtempel Ħaġar Qim: UNESCO-Welterbe – älteste freistehende Steinbauten der Menschheit. Mdina: Die stille Stadt – mittelalterliche Festungsstadt ohne Autos, mit Gassen aus dem Mittelalter. Blaue Lagune (Comino): Türkisfarbenes Naturparadies – am schönsten außerhalb der Hochsaison. Hypogäum von Ħal-Saflieni: Unterirdische Begräbnisstätte aus 3.600 v. Chr. – nur 80 Besucher täglich, frühzeitig buchen!

Häufige Fragen

Wann ist die beste Reisezeit für Malta?

April–Juni und September–Oktober. Im Sommer ist Malta sehr heiß und überfüllt – die Hochsaison treibt die Preise hoch. Im Frühling und Herbst hat man die Insel fast für sich.

Wie lange sollte eine Malta-Reise dauern?

5–7 Tage für Malta und Gozo. Die Insel ist klein, aber reich – man braucht Zeit für die historischen Schichten und die Küste.

Spricht man in Malta Englisch?

Ja – Englisch ist neben Maltesisch Amtssprache. Malta war bis 1964 britisches Protektorat. Englisch wird auf der gesamten Insel problemlos verstanden.

Malta & EuropaStudienreisen

„Deutschland ist eines der am wenigsten bereisten Länder von Deutschen selbst. Wer ins Ausland fährt, fährt an Bamberg, Quedlinburg, Rothenburg und Goslar vorbei – und ahnt nicht, was er verpasst."

Deutschland neu entdecken – das klingt paradox für Menschen, die hier leben. Aber der Blick durch die Brille eines Kulturreisenden zeigt ein Land, das für seine eigenen Bürger oft unsichtbar ist: eine unglaubliche Dichte an mittelalterlichen Städten, romanischen Kirchen, barocken Residenzen, bedeutenden Museen und historischen Orten, die eine Reise wert wären, ständen sie in Frankreich oder Italien.

Unsere Deutschland-Reisen folgen Themen: Die Romanische Straße durch Sachsen-Anhalt, die Gartenträume Mitteldeutschlands, die Stauferroute durch Schwaben, die Residenzstädte des Barock in Bayern und Baden-Württemberg. Jedes Thema öffnet einen neuen Blick auf die eigene Kultur.

Mitteldeutschland – das unterschätzte Herz

Sachsen-Anhalt und Thüringen beherbergen einige der bedeutendsten Kulturorte Deutschlands: das Naumburger Dom mit seinen einzigartigen Stifterfiguren, die Stiftskirche Quedlinburg, das romanische Kulturerbe des Harzes, die Wartburg über Eisenach und natürlich Weimar und Erfurt. Alles im Umkreis von 200 Kilometern.

Bayern – mehr als Lederhosen

Bayern ist weltbekannt für Oktoberfest und Schloss Neuschwanstein. Was weniger bekannt ist: die Residenzstädte des Barock (Würzburg, Passau, Landshut), die romanischen Kirchen des Allgäus, die Klosterlandschaften zwischen München und dem Alpenrand. Bayern hat mehr Kulturdichte als viele Urlaubsländer.

Top Sehenswürdigkeiten

Naumburger Dom (UNESCO): Romanisch-gotische Kathedrale mit den einzigartigen Stifterfiguren Uta und Ekkehard. Bamberg (UNESCO): Mittelalterliche Stadt in Franken, oft „fränkisches Rom" genannt. Quedlinburg (UNESCO): Romanische Stiftskirche über der kaiserlichen Pfalz der Ottonen. Würzburger Residenz (UNESCO): Barockes Weltwunder mit dem größten Deckenfreskogemälde Tiepolas. Lutherstätten Wittenberg (UNESCO): Wo die Reformation begann. Museumsinsel Berlin (UNESCO): Fünf Weltklassemuseen auf einer Insel – Pergamon, Neues Museum, Alte Nationalgalerie.

Häufige Fragen

Welche Deutschland-Reise empfehlen Sie für eine erste Kulturreise?

Die Thüringische Klassikroute (Weimar, Erfurt, Jena, Naumburg) bietet auf engem Raum maximale Kulturdichte. Eine Woche reicht für einen ersten, tiefen Eindruck.

Bieten Sie auch Tagestouren an?

Ja – für Gruppen aus der Region bieten wir eintägige Kulturausflüge zu nahegelegenen Zielen an. Sprechen Sie uns für eine individuelle Planung an.

Sind Deutschland-Reisen auch für internationale Gäste interessant?

Sehr – unsere Deutschland-Reisen sind besonders beliebt bei internationalen Gästen, die über München, Berlin und die Romantische Straße hinausschauen möchten.

Deutschland-ReisenStudienreisen

„Dresden ist eine Stadt, die sich selbst erfunden hat. Zweimal. Einmal als Barockresidenz der Wettiner. Einmal nach ihrer Zerstörung 1945. Beides gelang."

Dresden, die „Elbflorenz des Nordens" – dieser Titel mag übertrieben klingen, aber wer von der Brühlschen Terrasse auf die Stadtsilhouette schaut und die Frauenkirche, die Hofkirche, den Zwinger und die Semperoper auf einen Blick hat, versteht ihn sofort. Kaum eine Stadt Deutschlands hat eine so kompakte, so vollständige Barocksilhouette.

Die Semperoper ist das Herzstück unserer Dresden-Reisen. Nicht nur als Konzerthalle, sondern als Gesamtkunstwerk: Die Außenarchitektur von Gottfried Semper, das opulente Innere, die weltberühmte Akustik. Unsere exklusive Ganzhausveranstaltung zum Nussknacker oder zu anderen Programmen ist seit Jahren eines unserer gefragtesten Angebote.

Der Wiederaufbau der Frauenkirche

Die Dresdner Frauenkirche wurde 1945 zerstört und blieb bis 1994 als Mahnmal-Ruine stehen. Dann begann einer der erstaunlichsten Wiederaufbau-Projekte Europas: Tausende Steine der Originalkirche wurden nummeriert, sortiert und wieder eingesetzt. Heute ist die Kirche vollständig restauriert – und das Puzzlespiel der alten, schwarzen Steine zwischen dem hellen Sandstein erzählt die Geschichte ihrer Zerstörung und Wiedergeburt.

Top Sehenswürdigkeiten

Semperoper: Eines der schönsten Opernhäuser der Welt – Führungen und natürlich Aufführungen. Zwinger: Barocker Lustgarten mit Gemäldegalerie Alter Meister – Raffael, Tizian, Rubens, Rembrandt. Frauenkirche: Wiedergeborene Barockkirche – Symbol der Versöhnung und des Wiederaufbaus. Grünes Gewölbe: Die reichste Schatzkammer Europas – Kunstkammer der Wettiner. Brühlsche Terrasse: Der Balkon Europas – Panoramablick über die Elbe mit Stadtsilhouette. Schloss Pillnitz: Sommerresidenz der sächsischen Könige im Stil des Chinoiserie.

Häufige Fragen

Wann findet die Semperoper-Ganzhausveranstaltung statt?

In der Regel zum 1. Advent (Nussknacker) – ein Termin, der jährlich sehr schnell ausgebucht ist. Frühbuchungen sind ab Frühjahr möglich.

Wie viele Tage braucht man für Dresden?

3 Tage sind ideal für die Altstadt, die wichtigsten Museen und eine Bootsfahrt auf der Elbe. Mit Ausflügen ins Elbsandsteingebirge oder nach Meißen auch gerne länger.

Lässt sich Dresden mit Leipzig kombinieren?

Sehr gut – nur 90 Minuten entfernt. Leipzig mit Thomaskirche (Bach), Völkerschlachtdenkmal und Leipziger Buchmesse ergänzt Dresden ideal zu einer Sachsen-Kulturreise.

Semperoper-ReiseDeutschland-Reisen

„In keiner anderen Stadt der Welt sind Goethe, Schiller, Liszt, Nietzsche, Bauhaus und Weimarer Republik so nahe beieinander. Weimar ist komprimierte Geistesgeschichte."

Weimar ist eine kleine Stadt – 65.000 Einwohner, überschaubar, ruhig. Und doch lastet auf ihr mehr Geistesgeschichte als auf den meisten Metropolen Europas. Das Goethe-Schiller-Denkmal auf dem Theaterplatz steht für die Weimarer Klassik – eine der bedeutendsten literarischen Epochen der deutschen Geschichte, entstanden durch die persönliche Freundschaft zweier Giganten, die hier, an diesem kleinen thüringischen Hof, ihre wichtigsten Werke schrieben.

Wir verbringen auf unseren Weimar-Reisen intensiv Zeit mit den Texten. Nicht als Museumsbesucher, sondern als Leser. Unser Literaturwissenschaftler liest mit uns Szenen aus Faust, aus Iphigenie, aus Don Carlos – an den Orten, wo sie entstanden. Das gibt diesen Texten eine Dimension, die man in keiner Schule bekommt.

Bauhaus – die Revolution des Designs

1919 gründete Walter Gropius in Weimar das Bauhaus – eine Schule, die Kunst, Handwerk und industrielle Produktion verbinden wollte. Was in wenigen Jahren entstand, veränderte Architektur, Design und Typographie des 20. Jahrhunderts grundlegend. Das Bauhaus-Museum Weimar zeigt auf eindrückliche Weise, wie diese Revolution aussah – und wie nah sie uns noch heute ist.

Top Sehenswürdigkeiten

Goethe-Wohnhaus: Authentisch erhaltenes Wohnhaus des Dichters – Arbeitsräume, Bibliothek, Garten. Schillers Wohnhaus: Wo Don Carlos und Wallenstein entstanden. Herzogin Anna Amalia Bibliothek (UNESCO): Rokoko-Bibliothek, 2004 ausgebrannt und 2007 wiedereröffnet – ein Symbol des kulturellen Gedächtnisses. Bauhaus-Museum Weimar: Neueröffnet 2019, zum 100. Jubiläum des Bauhauses. Park an der Ilm: Englischer Landschaftspark, entworfen unter Goethes Aufsicht – mit seinem Gartenhaus. Gedenkstätte Buchenwald: Unverzichtbar für das Verständnis der deutschen Geschichte – 8 km von Weimars Goethe-Haus.

Häufige Fragen

Muss man Goethe kennen, um Weimar zu genießen?

Nein – unser Reiseleiter bringt Ihnen die Texte und die Person Goethes so nahe, dass man ihn am Ende der Reise kennt. Neugier genügt.

Kann man Buchenwald in das Programm integrieren?

Ja – und wir halten das für wichtig. Der Besuch des Konzentrationslagers Buchenwald ist schwer, aber notwendig. Unser Reiseleiter begleitet ihn sensibel und gibt ihm den richtigen historischen Kontext.

Wie lange sollte man in Weimar bleiben?

3 volle Tage für die wichtigsten Stätten plus Buchenwald. Mit Ausflügen nach Erfurt (20 Minuten), Jena und der Umgebung auch gerne 4–5 Tage.

Weimar & DeutschlandStudienreisen

„Berlin ist die einzige Stadt der Welt, in der man auf einem Spaziergang durch die Weltgeschichte der letzten 300 Jahre spazieren kann."

Berlin trägt seine Geschichte auf der Haut. Preußische Repräsentationsbauten stehen neben Kriegsruinen, neben Mauer-Resten, neben Wendedenkmälern, neben zeitgenössischer Architektur. Diese Schichtung ist kein Museum – sie ist die Stadt selbst.

Unsere Berlin-Studienreisen folgen einer klaren Dramaturgie: Wir beginnen im 18. Jahrhundert mit dem Preußen Friedrichs des Großen und dem Bau der Prachtstraßen. Wir reisen durch das Kaiserreich des 19. Jahrhunderts (Museumsinsel, Berliner Dom), durch die goldenen zwanziger Jahre (Cabaret, Bauhaus, Expressionismus), durch die Nazizeit (Topographie des Terrors, Holocaust-Mahnmal, Wannsee-Konferenz), durch die Nachkriegszeit und Teilung, und schließlich durch die Wiedervereinigung.

Die Museumsinsel

Fünf Weltklassemuseen auf einer Spreeinsel: das Pergamonmuseum mit dem rekonstruierten Pergamonaltar und dem Ischtar-Tor aus Babylon, das Neues Museum mit dem berühmten Nofretete-Kopf, die Alte Nationalgalerie mit deutschen Romantikern, das Bode-Museum mit byzantinischer Kunst, das Altes Museum mit griechischer und römischer Antike. Man könnte hier eine Woche verbringen.

Die Mauer und die Wende

Ein Besuch der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße ist Pflicht. Hier ist die Mauer noch vollständig erhalten – mit Todesstreifen, Wachtürmen, Fluchttunneln. Das Mauermuseum am Checkpoint Charlie ist weniger wissenschaftlich, aber mitreißend. Und der Besuch des Alliierten Museums in Zehlendorf erklärt die geopolitischen Hintergründe des Kalten Krieges auf eine Weise, die akademische Bücher nicht können.

Top Sehenswürdigkeiten

Museumsinsel (UNESCO): Fünf Weltklassemuseen – Pergamon, Nofretete, Priam's Treasure. Holocaust-Mahnmal: Peter Eisenmans Denkmal – begehbar, beunruhigend, unausweichlich. Topographie des Terrors: Dokumentationszentrum auf dem Gelände der NS-Zentralen. Gedenkstätte Berliner Mauer: Das einzige noch vollständig erhaltene Mauerstück. Schloss Charlottenburg: Preußisches Barockschloss mit Orangerie und Gärten. Hamburger Bahnhof: Museum für zeitgenössische Kunst – Beuys, Warhol, Kiefer in einem alten Bahnhof.

Häufige Fragen

Wie viele Tage braucht man für Berlin?

Mindestens 4–5 Tage für eine erste Orientierung. Für eine echte Kulturstudie empfehlen wir 7 Tage – Berlin hat mehr zu bieten, als man in einer Woche schafft.

Welche Stadtteile lohnen sich besonders?

Mitte für Geschichte, Prenzlauer Berg für Atmosphäre, Charlottenburg für Bürgerlichkeit und Schloss, Kreuzberg für Gegenwart und Vielfalt. Jeder Kiez hat ein eigenes Gesicht.

Gibt es spezielle Führungen für Gruppen?

Ja – wir arbeiten mit führenden Berliner Historikern und Stadtführern zusammen, die das Programm auf Ihre Gruppe zuschneiden. Ob Fokus Zweiter Weltkrieg, DDR oder Weimarer Republik – wir haben den richtigen Experten.

Berlin & DeutschlandStudienreisen

„Auf einer Kreuzfahrt schläft man immer zu Hause. Man isst zu Hause. Und morgens, wenn man aufwacht, liegt ein neues Land vor dem Fenster."

Kreuzfahrten haben in den letzten Jahren eine Renaissance erlebt – nicht die Massenkreuzfahrten auf schwimmenden Hoteltürmen, sondern kleine, feine Expeditions- und Kulturreisen auf Schiffen, die wirklich zu den Orten fahren, die man sehen will. Auf Schiffen mit 50 bis 200 Passagieren, mit Fachleuten an Bord und mit Programmen, die über Cocktails am Pool hinausgehen.

Wir bieten Kreuzfahrten auf drei Typen: Flusskreuzfahrten (Rhein, Donau, Elbe, Nil), Küstenkreuzfahrten (Mittelmeer, Norwegische Fjorde, Dalmatinische Küste) und Expeditionskreuzfahrten (Arktis, Antarktis, Grönland). Jeder Typ hat seinen eigenen Charme – und seine eigene Reisephilosophie.

Flusskreuzfahrten – die sanfte Art zu reisen

Eine Flusskreuzfahrt auf Rhein, Mosel oder Donau ist Reisen im Langsamgang. Man legt täglich in einer neuen Stadt an, oft direkt im Zentrum, und hat den ganzen Tag Zeit für die Umgebung. Am Abend fährt das Schiff weiter, während man schläft – und morgens ist man woanders. Das spart Koffer-Auf- und -Auspacken und gibt trotzdem täglich neue Eindrücke.

Expeditionskreuzfahrten – die intensive Art zu reisen

Auf einem Expeditionsschiff in der Arktis oder Antarktis ist das Schiff das Werkzeug, nicht der Zweck. Hier geht es darum, Orte zu erreichen, die sonst unerreichbar sind: die Svalbard-Inseln im Polarmeer, die Antarktische Halbinsel, die Küste Ostgrönlands. Das Schiff bringt einen dorthin – und ermöglicht tägliche Landgänge mit Zodiacs, geführte Natur-Exkursionen und abendliche Vorträge der Expeditionswissenschaftler.

Top Kreuzfahrt-Routen

Donau Wien–Budapest–Bratislava: Klassische Kulturroute durch das ehemalige Habsburgerreich. Elbe Hamburg–Dresden: Deutschland von seiner ruhigsten Seite – Kirchen, Schlösser, Natur. Norwegen Fjordkreuzfahrt: Bergen, Geirangerfjord, Lofoten – Norwegens schönste Seiten vom Wasser aus. Dalmatinische Küste: Split, Dubrovnik, Hvar – Mittelmeer ohne Massentourismus. Nil Luxor–Aswan: Entlang der ältesten Kulturachse der Menschheit. Antarktis-Expedition: Die ultimative Reise für Menschen, die wirklich das Letzte sehen wollen.

Häufige Fragen

Was unterscheidet Ihre Kreuzfahrten von Standard-Angeboten?

Kleinere Schiffe (50–200 Passagiere), Experten an Bord (Historiker, Biologen, Geologen), Landgänge in Orte, die große Schiffe nicht erreichen, und ein kulturelles Programm, das weit über Bingo und Cocktailpartys hinausgeht.

Ist man auf einer Kreuzfahrt an das Schiff gebunden?

Auf Flusskreuzfahrten ist man in jeder Stadt frei – man kann jederzeit alleine auf Entdeckungstour gehen oder unseren geführten Ausflügen folgen. Auf Expeditionskreuzfahrten sind Landgänge geführt, weil die Umgebung es erfordert.

Für welche Altersgruppe sind Kreuzfahrten geeignet?

Kreuzfahrten sind besonders für Reisende geeignet, die komfortabel reisen möchten, ohne täglich Koffer umzupacken. Beliebt sind sie bei 55+, aber wir sehen zunehmend auch jüngere Reisende – besonders auf Expeditionskreuzfahrten.

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